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© Bundesministerium für Finanzen

Finanzminister Magnus Brunner (ÖVP)

Steuereinnahmen aus Digitalsteuer stiegen 2023 auf 103 Millionen Euro

Die Digitalsteuer trägt zu einer fairen Steuerlandschaft bei und verzeichnet im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 7,4 Prozent.

Die vorläufigen Einnahmen aus der Digitalsteuer betragen rund 103 Millionen Euro für das Jahr 2023. Das entspricht einer Steigerung von 7,4 Prozent beziehungsweise einem Plus von rund 7 Millionen im Vergleich zum Vorjahr (2022: rund 96 Millionen Euro).

„Der kontinuierliche Anstieg der Einnahmen aus der Digitalsteuer bestätigt die Wirksamkeit unserer Strategie, Gerechtigkeit im digitalen Zeitalter zu gewährleisten. Wir stellen sicher, dass Unternehmen, die erhebliche Umsätze in Österreich erzielen, ihren fairen Anteil beitragen. Wir bleiben entschlossen, auch auf internationaler Ebene eine gerechte Besteuerung der digitalen Wirtschaft zu erreichen“, so Finanzminister Magnus Brunner.

Die Besteuerung von Onlinewerbeleistungen in Österreich beträgt 5 Prozent der Bemessungsgrundlage und richtet sich an Unternehmen mit einem weltweiten Umsatz von mindesten 750 Millionen Euro und einem Inlandsumsatz von mindestens 25 Millionen Euro aus Onlinewerbeleistungen. Bemessungsgrundlage der Digitalsteuer ist das Entgelt, das ein Onlinewerbeleister von einer Auftraggeberin oder einem Auftraggeber erhält.

Während Werbeeinschaltungen wie Inserate, Werbespots und Plakate in klassischen Medien in Österreich der Werbeabgabe in Höhe von 5 Prozent unterliegen, war (und ist) Werbung im Internet beziehungsweise in digitaler Form wie etwa Bannerwerbung oder Suchmaschinenwerbung von der Werbeabgabe ausgenommen.

Die Digitalsteuer wird seit 2020 erhoben und zielt darauf ab, eine gerechtere Besteuerung der digitalen Wirtschaft zu gewährleisten, indem Einnahmen von Unternehmen, die Onlinewerbeleistungen erbringen, besteuert werden. Dies reflektiert das wachsende wirtschaftliche Gewicht digitaler Geschäftsmodelle und trägt zu einer faireren Steuerlandschaft bei.

Die Digitalsteuer stellt eine Übergangslösung dar, während auf OECD-Ebene und innerhalb der EU an umfassenden globalen Besteuerungsregeln für die digitale Wirtschaft gearbeitet wird. Österreich ist maßgeblich in die Verhandlungen involviert und setzt sich für deren schnellen Abschluss sowie für eine rasche Umsetzung der internationalen Neuregelungen ein.

Elisa Krisper

Elisa Krisper

Chris Budgen

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