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© Samariterbund

Lea Vukovics, Janina Schwarz, Malik Lebbihiat, Daniela Berlini, Marcello Demner und Alistair Thompson

Samariterbund Wien und DMB. zeigen: „So teuer ist es, arm zu sein.“

Die Inflation fühlt sich nicht für alle Menschen gleich an. Für Personen mit niedrigem Einkommen ist der Gang zum Supermarkt oft ein finanzieller Kraftakt. DMB. und der Samariterbund möchten mit einer neuen Spendenkampagne darauf aufmerksam machen.

Aufmerksamkeitsstarke Sujets zeigen Lebensmittel des alltäglichen Bedarfs, wie Gebäck, Eier oder Gemüse, und bepreisen diese absurd hoch. Die Kampagne „So teuer ist es, arm zu sein“ zeigt so auf, wie teuer es tatsächlich ist, mit geringem Einkommen einkaufen zu gehen und dass selbst die nötigsten Lebensmittel finanziell zur Belastung werden.

Für alle erlebbar wurde dieses Gefühl mithilfe eines „Teuromaten“. Am 01.12. konnten Passanten im 1. Wiener Bezirk bei dem Automaten neben der Pestsäule alltägliche Produkte wie etwa Mineralwasser, Bohnen und Toilettenpapier zu höheren Preisen (14,90 Euro bis 99,90 Euro) kaufen. Der Erlös der Aktion geht an die Samariterbund Sozialmärkte.

In den Sozialmärkten können Menschen mit niedrigem Einkommen günstig Lebensmittel, Hygieneartikel und weitere notwendige Produkte einkaufen, Nachfrage und Kundenzahlen steigend. Die Waren stammen von Supermärkten oder direkt von ProduzentInnen und erhalten so eine zweite Chance, anstatt trotz vollkommener Genießbarkeit im Müll zu landen.

Marcello Demner, DMB. Geschäftsführer: „Sich in die Lage von Menschen in Notsituationen zu versetzen ist unmöglich. Deshalb haben wir eine Kampagne entwickelt, die auf ungewöhnliche Weise Aufmerksamkeit erregen und hoffentlich Verständnis und Empathie wecken soll. Wir haben mit dem Samariterbund Wien zusammengearbeitet, um auf ein oft vergessenes Thema aufmerksam zu machen und hoffentlich eine große Spendenbereitschaft zu erreichen. Damit niemand aus unserer Gesellschaft ausgeschlossen wird.“ 

Lea Vukovics, DMB. Creative Director, ergänzt: „Soziale Ungerechtigkeit und existentielle Ängste kann man nicht nachempfinden. Darauf aufmerksam machen schon.“

Erleben kann man die Kampagne derzeit OOH, im Hörfunk, Print, Infoscreens, Verkehrsmittelwerbung und auf Social Media.

Elisa Krisper

Elisa Krisper

Chris Budgen

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