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© Pixabay

Produktivität und Kreativität steigern: Google KI-Tool “Bard” jetzt auch in Österreich verfügbar

Ab sofort ist das Google KI-Tool Bard in den meisten Ländern der Welt, darunter auch in Österreich, und in mehr als 40 Sprachen verfügbar.

Neugier und Vorstellungskraft sind die treibenden Kräfte hinter der menschlichen Kreativität. Ob ein Kind ein Spiel erfindet, Freunde ihr nächstes gemeinsames Abenteuer planen oder eine Unternehmerin eine neue Geschäftsidee entwickelt – die Fähigkeit, neue Möglichkeiten zu entdecken, ist eine der vielen Eigenschaften, die Menschen auszeichnet.

Deshalb hat Google Bard entwickelt – ein KI-Experiment in der Anfangsphase, das Interaktion mit generativer KI ermöglicht. Bard soll helfen, mit Neugier Neues zu erkunden, die Vorstellungskraft zu erweitern und schließlich Ideen zum Leben zu erwecken – nicht einfach nur, indem Fragen beantwortet werden, sondern indem Google NutzerInnen hilft, diese weiterzudenken.

Ab heute, dem 13. Juli, ist Bard in den meisten Ländern der Welt und in den am häufigsten gesprochenen Sprachen verfügbar. Und Google führt neue Funktionen ein, um den NutzerInnen dabei zu helfen, Bard besser an ihre Bedürfnisse anzupassen und die Kreativität weiter zu steigern.

Interaktion mit Bard an neuen Orten und in neuen Sprachen

Ab heute kann Bard u.a. in ganz Europa und in über 40 Sprachen benutzt werden, darunter Arabisch, Chinesisch, Deutsch, Hindi und Spanisch. Als Teil des ambitionierten und verantwortungsbewussten Ansatzes von Google im Bereich der Künstlichen Intelligenz wurde bei dieser Erweiterung proaktiv mit ExpertInnen, politischen EntscheidungsträgerInnen und Regulierungsbehörden zusammengearbeitet. Sobald Bard im Laufe der Zeit in weiteren Regionen und Sprachen verfügbar ist, wird sich Google wie bisher von den geltenden KI-Grundsätzen leiten lassen, das Feedback der NutzerInnen einbeziehen und Maßnahmen zum Schutz der Privatsphäre und der Daten ergreifen.

Individuellere Antworten erhalten

Neue Updates, mit denen Bard besser auf die Bedürfnisse der NutzerInnen eingehen kann:

  • Antworten anhören, statt lesen: Manchmal hilft es, sich etwas laut anzuhören, um eine Idee aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Deshalb ist es ab heute möglich, die Antworten von Bard auch anzuhören. Das ist besonders dann hilfreich, wenn die richtige Aussprache eines Wortes gehört oder ein Gedicht oder Skript vorgelesen werden soll. Hierzu muss einfach ein Prompt eingegeben und das Sound-Symbol ausgewählt werden, um Bards Antworten zu hören.
  • Antworten von Bard anpassen: Tonalität und Stil können jetzt individuell eingestellt werden. So können NutzerInnen zum Beispiel Bard bitten, ihnen beim Verfassen einer Anzeige für einen alten Sessel zu helfen, und die Antwort dann mithilfe der Dropdown-Liste kürzen. Diese Funktion ist in Englisch verfügbar und wird bald auf weitere Sprachen ausgeweitet.

Produktivität steigern

Folgende vier neue Funktionen helfen dabei, noch produktiver zu sein:

  • Anpinnen, Organisieren und Ändern von Konversationen: Das Google-Team hat das Feedback bekommen, dass NutzerInnen sich wünschen, Prompts später erneut aufrufen zu können. Deshalb hat Google neue Möglichkeiten zum Anpinnen und Umbenennen der Unterhaltungen mit Bard eingeführt. Wenn eine Unterhaltung begonnen wird, erscheinen nun in der Seitenleiste Optionen zum Anpinnen, Umbenennen und Aufrufen der letzten Unterhaltungen. Wenn ein User Bard zum Beispiel bittet, Tipps für den Vergleich von Outdoor-Sportarten für den Sommer zu geben, können diese Tipps später wieder aufgerufen werden.
  • Neue Exportmöglichkeiten für Code: Google sieht immer mehr Interesse an der Verwendung von Bard für Programmieraufgaben. Deshalb fügt Google heute eine neue Funktion hinzu, mit deren Hilfe der Python-Code nicht nur wie bisher zu Google Colab, sondern auch nach Replit exportiert werden kann.
  • Antworten mit FreundInnen teilen: Im Zuge des Updates hat Google es vereinfacht, einen Teil oder den gesamten Bard-Chat mit einem Netzwerk zu teilen. Mit Links zum Freigeben können Ideen und Kreationen mit anderen geteilt werden.
  • Bilder in Prompts verwenden: Wie auf der Google Developer Konferenz I/O angekündigt, können nun die Fähigkeiten von Google Lens in Bard eingesetzt werden. Egal, ob mehr Informationen über ein Bild oder Inspiration für einen Text benötigt werden, der sich auf das Bild bezieht (zum Beispiel für eine Danksagung zu einem Geschenk) – ab sofort gibt es die Möglichkeit Bilder zusammen mit Prompts hochzuladen und Bard analysiert das Foto, um zu helfen. Diese Funktion gibt es aktuell auf Englisch, weitere Sprachen folgen. Wenn also das nächste Mal eine Idee oder ein Konzept benötigt oder einfach nur Brainstorming betrieben wird, lohnt es sich, Bard auszuprobieren. Bard liefert nicht nur Tipps, um diese Idee zum Leben zu erwecken, sondern entwickelt vielleicht auch eine völlig neue Idee.
Elisa Krisper

Elisa Krisper

Chris Budgen

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