Suche
Close this search box.
Suche
Close this search box.
Rasmus Giese, CEO von United Internet Media
© United Internet Media

Rasmus Giese, CEO von United Internet Media: "Bei der Optimierung von Kampagnen unterstützt KI bei der Anpassung auf Klick-Zielgruppen."

E‑Mail-Studie: ORF.at und GMX.at genießen höchstes Vertrauen

Mehr als ein Drittel der Konsument:innen in Österreich lassen sich durch Newsletter-Angebote zum Kauf motivieren. Das Forschungsinstitut MindTake präsentiert interessante Einblicke in die E-Mail-Kultur des Landes.

Es ist ein enges Rennen: Österreichische Internet-Nutzerinnen und ‑Nutzer vertrauen unter den populärsten digitalen Angeboten am meisten der „blauen Seite“ des ORF, orf.at (65,2 Prozent Zustimmung), dicht gefolgt von GMX.at (65,1 Prozent). Deutlich geringere Vertrauenswerte weisen hingegen die Social-Media-Plattformen Facebook (27,9 Prozent), X (vormals Twitter, 17,9 Prozent) und TikTok (15,5 Prozent) auf. Das ist das Ergebnis einer aktuellen, repräsentativen Studie des Wiener Forschungsinstituts MindTake, im Auftrag von United Internet Media durchgeführt wurde. An der Befragung nahmen insgesamt 505 E‑Mail-nutzende Österreicherinnen und Österreicher im Alter ab 15 Jahren teil. Neben den Vertrauenswerten liefert die Studie auch Insights zur E‑Mail-Kultur und zur Bedeutung der Nachhaltigkeit digitaler Medien.

Private E‑Mail-Kommunikation nimmt zu

Neun von zehn Befragten lesen oder schreiben täglich mindestens eine E‑Mail. Dieser Wert gilt über alle Altersklassen hinweg. Etwa drei Viertel der Befragten (72,4 Prozent) geben an, dass ihr E‑Mail-Leseverhalten im Vergleich zum Vorjahr unverändert hoch sei. Bei 22,8 Prozent ist die Intensität sogar gestiegen. Beispielsweise sagen 29 Prozent der Befragten, dass bei ihnen private E‑Mails in der Kommunikation mit den Behörden im vergangenen Jahr an Bedeutung gewonnen haben. Für 28,1 Prozent hat die E‑Mail-Kommunikation mit Unternehmen, die im Rahmen eines Kaufprozesses erfolgt, an Relevanz zugelegt. Für immerhin 19,5 Prozent ist der E‑Mail-Austausch in der privaten Kommunikation mit Freunden wichtiger geworden.

„Die E‑Mail-Kultur ist bereits hoch entwickelt, trotzdem hat die Nutzung in vielen Bereichen weiter zugenommen. Für werbetreibende Unternehmen sind Mailings und Newsletter unverzichtbar, sowohl für den Kundendialog als auch zur Umsatzsteigerung”, sagt Rasmus Giese, CEO von United Internet Media.

Newsletter beim Online-Shopping immer wichtiger

Newsletter an das private Postfach werden von 59,8 Prozent der Befragten zumindest mehrmals die Woche gelesen. Für 18,6 Prozent haben Newsletter von Unternehmen gegenüber dem Vorjahr an Relevanz zugelegt, bei Newslettern von Medien sind es 17,4 Prozent. Beachtliche 20 Prozent der Befragten erhalten im Verlauf einer Woche mehr als 20 Newsletter. Eine gutes Drittel der Newsletter-Abonnent:innen (37,7 Prozent) hat schon einmal ein Produkt oder eine Dienstleistung unmittelbar nach dem Klick auf das Angebot in einem Newsletter gekauft. Ausschlaggebend dafür waren vor allem exklusive Angebote und Rabatte (59 Prozent).

Die E‑Mail-Marktanteile in Österreich

Gmail liegt bei den E‑Mail-Accounts mit 36,4 Prozent an der Spitze. Auch GMX gehört mit 26,2 Prozent zu den meistgenutzten E‑Mail-Anbietern in Österreich und liegt bei den Nutzerinnen und Nutzern (Haupt-Mail-Adresse) auf Platz twei. Auf den Rängen drei und vier folgen Microsoft (12,8 Prozent) und A1 (6,9 Prozent). Jeweils rund vier Prozent entfallen auf Magenta, Yahoo und die Kategorie „eigene E‑Mail-Domain”.

In der Studienreihe wurde erstmals auch die Bedeutung der Nachhaltigkeit digitaler Medien untersucht. Die Hälfte der Befragten hält das Thema für sehr wichtig bis wichtig. Als spezifischer Aspekt der Nachhaltigkeit bewerten 76,3 Prozent der Befragten hohe Datenschutz- und Sicherheitsstandards der Anbieter als wichtig bis sehr wichtig.

Nachhaltigkeit digitaler Medien hat hohen Stellenwert

Umweltfreundliches Recycling und die Aufbereitung von gebrauchten Notebooks und Servern (57,4 Prozent) ist ebenso bedeutsam wie die Übernahme von ökologischer Verantwortung durch die Anbieter digitaler Medien (52,8 Prozent). Sogar die Nutzung von Ökostrom in Rechenzentren wird von 48,9 Prozent der Befragten für wichtig gehalten. Rund zwei Drittel (66,1 Prozen)t schätzen redaktionelle Transparenz als Beitrag für verantwortungsvollen Journalismus als wichtig bis sehr wichtig ein.

Albert Sachs

Albert Sachs

Chris Budgen

„Chatter” von Ethan Cross

Der renommierte Psychologe Ethan Kross verschränkt für sein international vielbeachtetes Buch seine eigenen bahnbrechenden Forschungsergebnisse aus Verhaltens- und Hirnforschung mit zahlreichen Fallstudien aus der Praxis.