Drohnen, welche Produkte liefern, Roboter als Einkaufsberater oder ein Supermarkt-Besuch um zwei Uhr morgens sind mögliche Szenarien, wie das Einkaufen von Lebensmitteln und Drogeriewaren in Zukunft aussehen könnte. Die aktuelle Studie „Zukunftstrends im LEH & DEH” von Marketagent zeigt auf, welche Zukunftstrends in der FMCG-Branche für die Österreicher interessant sind.
Knapp drei Viertel der Befragten stehen dem Trend des Verteilens von Lebensmittelüberschüssen für soziale Zwecke sehr positiv gegenüber. Mit klarem Abstand folgen das Greißler-Comeback sowie verpackungsfreie und regionale Supermärkte, die für etwas weniger als die Hälfte der heimischen Konsumenten wünschenswert sind.
„Wenig bereichernd werden vor allem jene Entwicklungen wahrgenommen, die sehr technologielastig sind und ohne menschliche Interaktion auskommen“, beschreibt Marketagent.com Geschäftsführer Thomas Schwabl die Ergebnisse. Dazu gehören der personalfreie Supermarkt, den lediglich 3,3 Prozent als sehr große Bereicherung wahrnehmen, Internet of Things (der Kühlschrank bestellt selbstständig Lebensmittel, die zur Neige gehen – 5,8 Porzent), Roboter als Einkaufshilfe (6,0 Prozent) oder auch Produkt-Abos (6,7 Prozent), bei denen Produkte in regelmäßigen Abständen nach Hause geliefert werden. Für die Österreicher scheint der soziale Aspekt des Einkaufens unentbehrlich zu sein.”

Vor allem der personalfreie Supermarkt sowie der Einsatz von Drohnen und Robotern, wird von den Österreichern als unrealistisch eingeschätzt. Knapp 30 Prozent könnten sich aber einen Self-Scan-Checkout vorstellen. Vom Einsatz von Drohnen zeigen sich vor allem die männlichen Befragten angetan.
Insgesamt halten die Österreicher also Trends in Richtung Nachhaltigkeit, Regionalität sowie bewussten und sozialen Konsum im kleinen Rahmen für besonders wünschenswert. Jeder Zehnte wünscht sich die Möglichkeit von „Click and Collect”, also die Möglichkeit Produkte online zu bestellen und in Entnahmeboxen abzuholen.













