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© Artapixel/Pixabay

Meta überarbeitet die Sortierung von Inhalten bei Facebook und Instagram

Aktuell führt Meta eine Neugestaltung der Sortierfunktionen auf seinen Plattformen Facebook und Instagram durch. Dies geschieht im Kontext neuer Vorgaben der Europäischen Union gemäß dem Digital Services Act (DSA).

Im April 2022 wurde der Digital Services Act (DSA) auf EU-Ebene verabschiedet, was zu einer verstärkten Regulierung großer Unternehmen im Internetsektor führte. Dies betrifft natürlich auch die Plattformen von Meta, nämlich Facebook sowie Instagram, bei denen nun Anpassungen vorgenommen werden und auch Google hat erst kürzlich über Änderungen im Lichte des DSA informiert.

Meta passte bereits im Vorjahr seine Strategie an den DSA an, wodurch User der Plattformen wieder die Möglichkeit erhielten, ihren Content in zeitlicher Reihenfolge anzuzeigen.

Nun jedoch gehen die Änderungen auf Grundlage dieser EU-Richtlinie noch weiter, wie in einem Blogpost von Nick Clegg, dem Präsidenten für globale Angelegenheiten bei Meta, erklärt wird. Über tausend Menschen arbeiten aktuell daran, die neuen Vorgaben umzusetzen. Hierzu gehören Maßnahmen, die eine transparentere Funktionsweise der Systeme sicherstellen sollen, sowie Möglichkeiten für User, ihre Erfahrungen auf Facebook und Instagram individueller zu gestalten.

Die Veränderungen auf Facebook und Instagram sind ab 25. August wirksam, wenn der neue Teil der EU-Richtlinie in Kraft tritt. Online-Dienste wie Facebook und Instagram müssen dann ihren Usern unter anderem die Option bieten, personalisierte Empfehlungen zu deaktivieren. Der US-Konzern Meta erweitert dazu die Anzeige von Stories und Reels auf Facebook und Instagram. In diesen Bereichen können Inhalte ab sofort nur mehr von Personen angezeigt werden, denen auch gefolgt wird. Die Anzeige in chronologischer Reihenfolge wird ebenfalls möglich sein.

Die Suchfunktion wird ebenfalls überarbeitet. In Zukunft können User nur noch Ergebnisse angezeigt bekommen, die auf den von ihnen eingegebenen Suchbegriffen basieren. Bisher wurden die Suchergebnisse auf Grundlage früherer Aktivitäten und persönlicher Interessen angepasst.

Parallel zu den Änderungen auf den Plattformen plant Meta eine Erweiterung der Anzeigentransparenz. Es wird eine öffentlich zugängliche Datenbank für Werbeanzeigen geben. Meta plant, alle Werbeanzeigen in dieser Datenbank zu archivieren und Informationen wie Schaltungsdatum, Zielgruppenparameter sowie die Person oder Organisation hinter der Anzeige für ein Jahr bereitzustellen.

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Gernot Kammerer

Chris Budgen

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