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KI-Readiness-Lücke: Warum Unternehmen trotz Milliardeninvestitionen nicht vorankommen

KI-Ausgaben sind in die Höhe geschossen, im Vergleich zum Vorjahr um durchschnittlich 33 Prozent. Trotzdem stagnieren Unternehmen: Sie versprechen sich viel von künstlicher Intelligenz, bringen aber ihre Initiativen nicht über die Pilotphase hinaus.

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„Die Diskrepanz zwischen Selbsteinschätzung und Realität ist gravierend: Während 90 Prozent der Organisationen überzeugt sind, die richtigen Tools zu haben, werden über die Hälfte durch ihre eigene technologische Infrastruktur ausgebremst. Gleichzeitig fehlt es an qualifizierten Mitarbeitenden mit den notwendigen KI-Kompetenzen. Die gute Nachricht: Diese Lücke zu schließen ist machbar – wenn Unternehmen Infrastruktur-Modernisierung und Workforce-Transformation als gemeinsame Priorität verstehen“, erklärt Jacqueline Wild, Vice President und General Manager von Kyndryl in der Alps-Region.

Bereits der erste Kyndryl Readiness Report 2024 zeigte eine kritische Diskrepanz zwischen Wahrnehmung und tatsächlicher Bereitschaft: Während 90 Prozent der Unternehmenslenker ihre IT-Infrastruktur für „Best in Class“ hielten, stuften nur 39 Prozent sie als zukunftsfähig ein. Trotz erzielter Fortschritte besteht diese Spannung fort. Die Ergebnisse für 2025 zeigen klar:

  • Steigende Rendite, aber KI verbleibt in der Experimentierphase: 54 Prozent der Unternehmen berichten von positiven Renditen aus KI-Investitionen – ein Plus von 12 Prozentpunkten gegenüber 2024. Gleichzeitig geben drei von fünf Führungskräften an, stärker als im Vorjahr unter Druck zu stehen, messbare Ergebnisse zu liefern. Dennoch haben 62 Prozent ihre KI-Initiativen bislang nicht über die Pilotphase hinausgeführt.
  • Vertrauen übersteigt weiterhin tatsächliche Fähigkeiten: 90 Prozent sagen, ihre Tools und Prozesse erlauben es ihnen, neue Ideen rasch zu testen und zu skalieren. Gleichzeitig sehen mehr als die Hälfte ihren grundlegenden Technologie-Stack als Innovationshemmnis.
  • KI treibt die Transformation der Arbeitswelt voran, doch Qualifikationslücken bleiben: 87 Prozent erwarten, dass KI innerhalb von 12 Monaten Arbeitsplätze in ihrem Unternehmen „vollständig“ verändern wird. Dennoch berichten viele, dass ihre Mitarbeitenden KI bislang nur selten nutzen und nur wenige über die notwendigen technischen Kompetenzen verfügen.

KI-Ausgaben steigen mit den Erwartungen an den ROI – Cyber-Resilienz im Fokus

Führungskräfte aus sämtlichen Branchen und Ländern berichten, dass die KI-Ausgaben ihrer Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr im Durchschnitt um 33 Prozent gestiegen sind. 68 Prozent geben an, dass sie „stark“ in mindestens eine Form von KI investieren. Mit steigenden Investitionen wachsen auch die Erwartungen, den geschaffenen Mehrwert nachzuweisen und abzusichern. Besonders deutlich zeigt sich dies im Bereich Cybersicherheit, der aktuell als häufigster Anwendungsbereich für KI genannt wird.

Talente und Unternehmenskultur – die nächste Readiness-Front

Beim Skalieren von Innovation erweist sich die Bereitschaft der Mitarbeiter als zentrales Hindernis und gleichzeitig als entscheidende Chance. Neben technologischen Hürden wird vor allem die organisatorische Bereitschaft zunehmend zum entscheidenden Faktor für die Skalierung von Innovation. Nur 29 Prozent sehen ihre Belegschaft ausreichend vorbereitet, KI erfolgreich im Arbeitsalltag einzusetzen. Viele Unternehmen kämpfen zudem mit kulturellen Hürden. Fast die Hälfte der CEOs berichtet, dass ihr Unternehmen Innovation ausbremst (48 Prozent) und Entscheidungen zu langsam trifft (45 Prozent). Die Vorreiter (im Bericht „Pacesetters“ genannt) investieren nicht nur in Innovation, sondern setzen gezielt auf Unternehmenskultur, Weiterbildung und Führungsabstimmung.

Im Vergleich zu Unternehmen, die in diesen Bereichen hinterherhinken, sind Pacesetters:

  • 32 Prozentpunkte seltener der Meinung, dass ihr Technologie-Stack ein Hindernis darstellt;
  • 30 Prozentpunkte häufiger der Ansicht, dass ihre Cloud sich an neue Vorschriften anpassen kann;
  • 20 Prozentpunkte seltener von Cyber-Ausfällen im vergangenen Jahr betroffen.

Den vollständigen Bericht gibt es hier: Kyndryl Readiness Report.

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