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(Keine) Künstliche Intelligenz im Parlament

Albert Sachs
Albert Sachs
Bei einem parlamentarischen Forum im Hohen Haus wird über Künstliche Intelligenz diskutiert. Nur nicht von KI-ExpertInnen.

Am 30. Jänner findet ein Parlamentarisches Forum zum Thema „Zukunftsgestaltung im Gesundheitswesen – Künstliche Intelligenz im Fokus“ statt. Mit viel medizinischem Fachwissen, aber ohne einen einzigen KI-Profi oder eine KI-Expertin.

„Der Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) im Gesundheitswesen transformiert die gesamte medizinische Versorgung – von der Forschung über die Diagnose bis zur Behandlungsplanung“, heißt es im Ankündigungstext. Und weiter: „Immer mehr KI-Systeme werden zur Analyse komplexer medizinischer Daten, wie MRT-Bilder oder EKG-Daten, entwickelt, die autonom Diagnosen mit teils sehr hoher Genauigkeit und vor allem Schnelligkeit erstellen.“

Damit sind wir wieder einmal bei den Warnungen und Befürchtungen rund um die KI. Denn, „während die Potenziale von KI-Technologien beeindruckend sind, sind auch ethische und rechtliche Aspekte zu berücksichtigen“.

KI ist gut. Schon irgendwie. Ein bisschen. Aber auch dubios. Sehr sogar. „Datenschutz, Transparenz oder die Integration von KI in die ärztliche Entscheidungsfindung sind wichtige Themen, die sorgfältig adressiert werden müssen.“ Eben.

Dazu diskutieren und referieren im Hohen Haus am Wiener Ring, laut Ausschreibung, Heinz Ludwig (Leiter des Wilhelminenkrebsforschungsinstituts), Johannes Huber (Außerordentlicher Professor Medizinische Universität Wien), Christiane Druml (Vorsitzende der Bioethikkommission beim Bundeskanzleramt) und Rüdiger Stix (Honorarprofessor Sigmund Freud Privatuniversität). Und – eben: Keine einzige KI‑, kein einziger KI-Experte. Niemand. Null Fachexpertise. Geballte Ignoranz gegenüber KI-TheoretkerInnen und KI-PraktikerInnen. Dabei gäbe es in unserem Land genug davon.

Die Podiumsdiskussion moderiert dann Günther Mayr, Leiter der ORF-Wissenschaftsredaktion. Die Eröffnungsrede steuert Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka bei.

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