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© Lukas Thüringer

Peter N. Thier (Kommunikationschef ÖBB), Helge Haberzettl (Creative Director ÖBB Werbung), Karin Seywald-Czihak (Geschäftsführerin ÖBB Werbung), Werner Singer, Doris Christina Steiner und Fedja Burmeister (Geschäftsführer Jung von Matt/Donau).

Jung von Matt/Donau gewinnt ÖBB-Pitch

Nach fünf Jahren schrieben die ÖBB ihren Creative Lead wieder öffentlich aus – in einem mehrstufigen Auswahlverfahren setzte sich Jung von Matt/Donau klar durch.

Alles begann mit einem kleinen Video, das die ÖBB mit dem Briefing an alle StarterInnen des mehrstufigen Wettbewerbs schickte. Darin stellte sie sich vor und wies mit viel Selbstironie auf die Besonderheiten, die speziellen Bedürfnisse, aber auch auf die Magie des Unternehmens ÖBB hin. Die Botschaft darüber hinaus war: Seht her, wir machen da ein bisschen etwas Unerwartetes und trotzdem Relevantes. Jetzt seid ihr an der Reihe.

Mehr Mut!

Das Echo der Agenturen in den Chemistry-Gesprächen mit der Jury war eindeutig: Ja, mehr Mut wäre gefordert. Diesen Mut letztendlich beweisen konnte unter den vier Teilnehmern der letzten Pitch-Phase Jung von Matt/Donau am besten. Den Ausschlag gaben ein überzeugender Insight und eine kraftvolle, zeitgemäße Interpretation der Marke ÖBB. „Bahnfahren braucht ein neues Selbstverständnis in Österreich. Und genau das wollen wir gemeinsam mit unseren neuen Partnern entwickeln“, sagt Peter N. Thier, Kommunikationschef der ÖBB, dazu.

„Zwischen Mut und Übermut ist ein schmaler Grat und wir haben uns mit unserer Idee auf der richtigen Seite bewegt. Eine Marke wie die ÖBB in eine neue Ära zu begleiten und mit einer neuen Handschrift zu versehen, ist eine große Aufgabe, die wir nun mit strategischem Fundament, Zeitgeist und Leidenschaft angehen. Wir freuen uns, dass unser Ansatz zu einem neuen Selbstverständnis der Mobilität und einem frischen, leichten Zugang zur Kreativität überzeugt hat, ” so Doris Christina Steiner, Geschäftsführerin Jung von Matt/Donau.

Nachhaltigkeit auch beim Pitchprozess

Als öffentlicher Auftraggeber richtete sich die ÖBB Werbung im Ausschreibungsprozess nach den Anforderungen der Quality Pitch Charta der IAA (International Advertising Association). „Nachhaltigkeit findet sich in all unseren unternehmerischen Tätigkeiten wieder, so auch in der Zusammenarbeit mit unseren PartnerInnen. Bei Geschäftsbeziehungen beinhaltet das zwingend auch eine partnerschaftliche und faire Zusammenarbeit auf Augenhöhe, mit größtmöglicher Transparenz von Beginn an“, erklärt Karin Seywald-Czihak, Geschäftsführerin der ÖBB Werbung.

Neues Zusammenarbeiten auf allen Kanälen

Mit dem Gewinn des Etats ist Jung von Matt/Donau jetzt erster Ansprechpartner in allen strategischen Fragen und bei der Konzeption und Umsetzung der großen ÖBB-Kampagnen. Die zweitplatzierte Agentur Herz, ein Zusammenschluss der Wiener Agenturen ortner & weihs sowie papabogner, wird die ÖBB Werbung ebenfalls bei kreativen Aufgabenstellungen unterstützen. papabogner setzte sich darüber hinaus auch als neue Always-On Agentur im unternehmensinternen Newsrooms für digitalen Content in Social Media durch. Begleitet wurde der komplette Prozess durch die Pitch-Pros mit dem Marketingexperten Peter Baumgartner. 

Die erste Kampagne mit neuer Handschrift wird diesen Sommer starten.

Picture of Elisa Krisper

Elisa Krisper

Chris Budgen

„Subtract” von Leidy Klotz

Durch die Verknüpfung von Verhaltenswissenschaft und Design bietet „Subtract“ von Leidy Klotz eine wissenschaftliche Würdigung der Gründe, warum wir die Reduktion zu wenig nutzen – und wie wir ihr ungenutztes Potenzial erschließen können.