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© MOMENTUM Wien

Beim Social Media Workshop der MediaBrothers Bernd Muggi und Armin Rogl

JETZT Social Media: Von TikTok-Strategien bis Social Native Advertising

Insgesamt vier Workshops erwartete das Publikum der Fachkonferenz JETZT Social Media am 25. April live in Wien. Die Speaker waren Armin Rogl, Bernd Muggi, Aline Höfflin, Michael Bartz, Martin Bredl und Thoman Gaiswinkler.

Am 25. April fand der Training Day der JETZT Social Media im SAAL der Labstelle in Wien statt. Insgesamt vier Workshops erwartet das Publikum der Fachkonferenz rund um Zielgruppen-Ansprache, Aussteuerung, Content-Strategie und die unterschiedlichen Social-Media-Kanäle.

Den Beginn des heutigen Konferenztages machten Armin Rogl und Bernd Muggi (beide MediaBrothers) mit ihrem Workshop „Taktik für TikTok und Co. (oder: Strategy is key!). Rogl: „Menschen in Social Media wollen sich verstanden fühlen. Wenn die nicht der Fall ist, entsteht schnell ein Shitstorm. Doch richtige Fans können auch zu Brand Ambuzzadors werden.” Und Bernd Muggi (MediaBrothers): „Warum reden wir eigentlich über Social Media? Jeder Mensch ist 894 Stunden im Jahr auf Social Media. Die wichtigsten Kanäle in Österreich sind nach wie vor Facebook, Instagram (wichtig für Brand Awareness), aber auch YouTube. Unter den Unter-18-Jährigen ist auch Snapchat durchaus relevant. Wohingegen auf TikTok entgegen der Erwartungen nicht nur Jüngere vertreten sind, sondern in Österreich durchaus auch ältere Generationen. Twitter ist dagegen eher vernachlässigbar.” Auch die Zielgruppe von LinkedIn wurde analysiert, unter dem Publikum sind so gut wie alle auf LinkedIn. Der Workshop beinhaltete das Erstellen von Buyer-Personas sowie Content-Strategien für diverse Kanäle und Zielgruppen. 

Ein Bonus-Tipp der MediaBrothers: „Bring deine eigene Persönlichkeit zum Ausdruck, die hinter dem Social Media-Profil steht. Menschen lieben Geschichten und das Gefühl von Menschlichkeit.” Außerdem wurden einige anschauliche Best Practice-Beispiele gezeigt, die das eben Gelernte verdeutlichten.

Was kann eigentlich Social Native Advertising?

Der zweite Workshop des Training Days wurde von Aline Höfflin und Michael Bartz von VISUAL STATEMENTS aus Freiburg abgehalten und drehte sich um das Generalthema Social Native Advertising und lieferte einen exklusiven Einblick in datengetriebene Contenterstellung. VISUAL STATEMENTS ist seit 2011 in dieser Form tätig. „Wir machen relatable Content und das führt zu vielen Interaktionen und Clicks”, erläutert Bartz. „Wir schauen nach Trendthemen in unserer Community nach gewissen Richtlinien, die wir gesetzt haben. Dann entstehen oft humorvolle Bewegtbild-Umsetzungen, die unsere sechs Video-Content-Creatoren in unserem Team umsetzen.” VISUAL STATEMENTS vermarktet insgesamt 9,6 Millionen Fans und Follower mit insgesamt 10 Marken, die Bartz anschließend demografisch beschreibt. Außerdem erklärte Bartz das Konzept des datengetriebenen Social Publishings (Content, Trends, Grands, Produkte, Kampagnen und Services) von VISUAL STATEMENTS.

Höfflin ergänzte, wie der Content, den VISUAL STATEMENTS erstellt: „Content muss bei uns engaging (wertvoll, shareable und authentisch) sein, denn das sorgt für Reichweite. Zum anderen muss Content transferable sein, also den Content auf den Plattformen zu monetarisieren.” Auch Höfflin veranschaulichte das Gesagt mit Best Practice-Beispielen. „TikToks und Reels müssen nicht immer aufwendig sein, es geht auch rasch und effektiv,” ist Höfflin überzeugt. Doch auch Beispiele, die durch äußere Einflüsse wie die Corona-Pandemie erschwert oder nicht mehr funktioniert haben, wurden gezeigt. Es folgte ein Briefing für die KonferenzteilnehmerInnen, das in Gruppen ausgearbeitet wurde und am Ende mit dem Publikum geteilt wurde.

Picture of Elisa Krisper

Elisa Krisper

Chris Budgen

„Subtract” von Leidy Klotz

Durch die Verknüpfung von Verhaltenswissenschaft und Design bietet „Subtract“ von Leidy Klotz eine wissenschaftliche Würdigung der Gründe, warum wir die Reduktion zu wenig nutzen – und wie wir ihr ungenutztes Potenzial erschließen können.