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© MOMENTUM Wien

Panel-Moderator Florian Laszlo, Walter Zinggl (IP), Matthias Ragyoczy (YOC), Bernhard Brückl (LAOLA1), Lisa Krapinger-Rüther (NEOH), Helene Roba (WienTourismus) und Barbara Bleier-Serentschy (Volksbank)

JETZT Bewegtbild – ist der Siegeszug von Video Advertising aufzuhalten?

Der Siegeszug von Video Advertising war schon vor dem Gigatrend "Generative AI" nicht aufzuhalten. Doch Videos werden immer einfacher, preiswerter, schneller, toller, spannender, so das zweite große Podium an Tag 2 beim JETZT SUMMIT.

Florian Laszlo, Geschäftsführer der Agentur für Media Intelligence Observer, moderierte das Panel rund um Bewegtbild und Video Advertising, das TV- und Plattform-Vermarkter und Werbekunden versammelte. 

Von einer „Video-first-Strategie” sprach Barbara Bleier-Serentschy, Marketingleiterin bei der Volksbanken AG. Allerdings würde Werbung per Video-Auftritt angesichts der Vielfalt der Formate und der Medien immer schwieriger. „Das stellt uns vor Herausforderungen, wie müssen produzieren und permanent etwas Neues liefern. Video heißt nicht mehr, einen TV-Spot produzieren und dann zwei Cut-Downs zu machen. Man muss heute genau wissen und planen, welche Medien wir wie bespielen und gezielt das Bewegtbild dafür produzieren.” Basis dafür sei ein permanentes Durchdenken der Mediaplanung und des Markenauftritts. Ein wichtiges Medium für die Volksbanken sei mittlerweile beispielsweise YouTube, da die Marke in verschiedenen Märkten präsent sei und sich Werbung über YouTube über mehrere Märkte ausspielen und vergleichen lasse. Bleier-Serentschy. „Social Media ist generell ein sehr sehr wichtiger Bereich für uns.”

Auch für WienTourismus sei Video ein extrem wichtiges Werbetool, ergänzte Helene Roba, Digital Marketing Managerin für die Abteilung Brand Management bei WienTourismus und Vorstandsmitglied des iab austria. „Aber trotz Video first steht bei uns die Brand Safety ganz oben. Wir schauen als Kunde wirklich sehr genau, dass unsere Videos auch dort ausgespielt werden, wo wir sie sehen wollen.” Programmatische Schaltungen würden hingegen im Mediamix den geringeren Anteil abdecken.

Storytellig sei für eine Marke wie NEOH extrem wichtig, meinte Lisa Krapinger-Rüther, Head of Digital bei der jungen österreichischen Naschmarke. Videos werden zum Beispiel genutzt, um das Produkt zu erklären. „Planung und Performance sind bei einem Video-Auftritt alles. Wir überlassen es nicht dem Zufall, wo wir ausgespielt werden, sondern schalten alles dort, wie wir es haben wollen. Und sehen dabei gerade im Bewegtbild und den verschiedenen Formaten große Chancen.”

Eine Aufwertung für das eigene Portal sieht Bernhard Brückl, Head of Sales & Business Solutions von LAOLA1, im Video-Content, den Werbekunden liefern. Aber auch der externe Sport-Content befeuert natürlich die Performance und Qualität der Plattform. Sowohl für die eigenen Angebote als auch Videos von Werbekunden gelte: „Sport ist Bewegung und Emotion.” Mittlerweile sei das vielfältige Angebot an Videomaterial nicht in allen Fällen für die Ausspielung geeignet. „Planung ist daher das Allerwichtigste, um bei dem riesengroßen Angebot gesehen zu werden.”

„Jeder Vermarkter, dem es gelingt, die Komplexität auf der Kundenseite zu reduzieren, wird einen Vorteil haben. Die IP bemüht sich, genau das zu tun. Wir reduzieren mit unserem Angebot die Komplexität für Werbetreibende”, betonte Walter Zinggl, Geschäftsführer des TV- und Digital-Vermarkters IP Österreich. Auch wenn die Zielgruppensegmentierung immer komplexer werde, so Zinggl, „wissen wir, wie wir welche Zielgruppe ansprechen können”. Im Portfolio der IP würde sich für jede Bewegtbild-Platzierung das passende Angebot finden. Zinggl. „Ja, es gibt viele verschiedene Geräte, es gibt Hoch- und Querformat, dadurch wird die Komplexität intensiver, aber so schlimm ist es auch wieder nicht. Die Komplexität hat natürlich auch zugenommen, weil es verschiedene Kanäle gibt.”

„Bewegtbild ist auch bei uns ein großes Thema”, ergänzte Matthias Ragyoczy, Head of Sales bei YOC Central and Eastern Europe. Doch durch den Einsatz von KI würde sich die schiere Masse bewältigen lassen. „Wir sind froh, dass uns unsere Werbekunden ihren Premiumcontent zur Verfügung stellen und wir dann damit das Beste an Traffic herausholen.” Durch die unterschiedlichsten Video-Formate, Click-Raten, Herkunft der UserInnen und andere Faktoren würde eine Vielzahl an Daten anfallen, das sei hervorragend, um Kampagnen perfekt ausspielen zu können.

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Albert Sachs

Chris Budgen

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Durch die Verknüpfung von Verhaltenswissenschaft und Design bietet „Subtract“ von Leidy Klotz eine wissenschaftliche Würdigung der Gründe, warum wir die Reduktion zu wenig nutzen – und wie wir ihr ungenutztes Potenzial erschließen können.

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