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Ronald Hochmayer, Mediaplus
© Mediaplus

Ronald Hochmayer, Mediaplus

„Innovationsfreude und Weiterentwicklung stehen bei uns im Mittelpunkt.”

Im Interview spricht Ronald Hochmayer, Managing Partner der Mediaplus Austria, über den zweiten Platz, den die Mediaagentur in der OVK-Studie "Die Digitalkompetenzen der österreichischen Mediaagentur 2021" machte und welche Herausforderungen es 2022 zu bewältigen gilt.

Mediaplus hat heuer bei der vom Online-Vermarkterkreis (OVK) im iab austria initiierten Studie „Die Digitalkompetenz der österreichischen Mediaagenturen 2021“ den zweiten Platz im Gesamt-Ranking erreicht. Worauf ist dieser Erfolg Ihrer Meinung nach zurückzuführen?

Ronald Hochmayer: Wir tun alles, damit Innovationsfreude und Weiterentwicklung bei Mediaplus Austria im Mittelpunkt stehen. Dazu gehört eine Kultur der Neugierde und Offenheit, die großen Wert auf die Weiterbildung von MitarbeiterInnen und das vorurteilsfreie, interdisziplinäre Zusammenarbeiten legt. Bei uns gibt es keine prozessualen oder inhaltlichen Grenzen zwischen digitaler und non-digitaler Mediaberatung und ‑konzeption. Ich glaube, das macht MitarbeiterInnen auch am meisten Spaß, weil sie als MediennutzerInnen diese künstlichen Grenzen auch nicht kennen. Was uns zusätzlich hilft, ist die digitale Superpower der Mediaplus Gruppe. Die Bandbreite reicht von programmatischen Tech-Stacks über Business Intelligence bis zu AI-Lösungen für eine Post-Cookie-Ära. Und wir haben den Luxus uns zu nehmen, was wir brauchen und für den österreichischen Markt anzubieten.

Mediaplus genießt als Zweitplatzierte bei den heimischen Medienhäusern und Vermarktern ein gutes Gesamtimage über sämtliche der 24 abgefragten Einzelkompetenzen hinweg. Worauf sind Sie hierbei besonders stolz?

Hochmayer: Unser Selbstverständnis ist geprägt vom Miteinander und der Kooperation. Es gibt keine Alles-Bescheid-Wisser mehr. Es ist uns wirklich wichtig mit allen Partnern auf Augenhöhe zu kommunizieren und von Ihnen zu lernen. Medientermine sind für mich oft eine Quelle der Inspiration und ich ärgere mich, wenn ich es zeitlich nicht hinbekomme. Umso mehr freut es mich, wenn Medienhäuser uns ein faires Miteinander, Lösungsorientierung und Handschlagqualität attestieren. Das ist wirklich schön und meines Erachtens das Fundament für eine erfolgreiche Partnerschaft.

Sie sind mit Mediaplus Teil des House of Communication und die größte unabhängige Mediaagentur in Österreich. Welchen Stellenwert haben solche Studien für Sie?

Hochmayer: Jede empirische Untersuchung, die unsere Leistungen und unseren Output auf den Prüfstand stellen, ist ein wichtiger Anlass zur Selbstreflexion. Eigen- und Fremdwahrnehmung sind oft sehr unterschiedlich und es hilft, eine unabhängige Bewertung des eigenen Tuns vorzufinden. Auch wenn es manchmal weh tut. In diesem Fall ist es aber ein sehr freudvolles Ereignis.

Auf welche möglichen Herausforderungen könnten Mediaagenturen im aktuellen Jahr stoßen?

Hochmayer: Vor ein paar Jahren hätte ich mich nicht getraut das zu sagen, aber ich glaube fest, dass Mediaagenturen in den kommenden Jahren an Bedeutung gewinnen werden. Das Zusammenwachsen der Disziplinen, die zunehmende Komplexität der Distributionsmöglichkeiten und stark veränderte Mediennutzungsmuster führen dazu, dass der Bedarf an Media-Consulting und ‑Support steigen wird. Die größte Herausforderung wird sein, mit den Entwicklungen Schritt zu halten und KundInnen beratend und zielorientiert durch die Veränderungen zu begleiten.

Und welche Ziele gilt es für Mediaplus in dem noch jungen Jahr 2022 zu erreichen?

Hochmayer: Wir wollen mit Mediaplus Realtime eine programmatische Marketinglösung an den Start bringen, die datenbasierte Mediaausspielung, Business Intelligence und Kreationsleistung zeitgemäß verknüpft. Das wird für uns und unsere Kunden ein Quantensprung bei der Konzeption und Umsetzung von datenbasierten Kampagnen. Darüber hinaus ist es uns ein echtes Anliegen das Thema „Nachhaltige Media“ mehr ins Blickfeld zu rücken. Die Initiative „GREEN GRP“, die wir gemeinsam mit vielen MarktteilnehmerInnen etabliert haben, soll allen Werbetreibenden die Möglichkeit bieten ihre Kommunikationsaktivitäten hinsichtlich ihres CO2-Fussabdruckes zu überprüfen und gegebenenfalls zu kompensieren.

Mit dem Studiendesign der Imagestudie hatte der OVK im iab austria die Agentur MOMENTUM Wien beauftragt. Für die Erhebung und die Aufbereitung der Daten zeichnet das Marktforschungsinstitut MindTake Research verantwortlich. Die gesamte Studie „Die Digitalkompetenz der österreichischen Mediaagenturen 2021“ gibt es um 2.950 Euro (exkl. MWSt.) zu erwerben. Die umfassenden Studienergebnisse inklusive Berichtsband können hier bestellt werden: .

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Elisa Krisper

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Der renommierte Psychologe Ethan Kross verschränkt für sein international vielbeachtetes Buch seine eigenen bahnbrechenden Forschungsergebnisse aus Verhaltens- und Hirnforschung mit zahlreichen Fallstudien aus der Praxis.