Suche
Close this search box.
Suche
Close this search box.
© Pexels

In diesen Bereichen kann Künstliche Intelligenz im Marketing unterstützen

Bei Routinearbeiten entlasten, Kosten senken oder den Kundendialog verbessern: Eine aktuelle Dmexco-Trendumfrage zeigt, wo Marketer das größte Potenzial im Einsatz von KI sehen - und inwieweit die Branche der Technologie noch skeptisch gegenübersteht.

Welche Chancen und Risiken bringt der Einsatz Künstlicher Intelligenz mit sich? Und wie lässt sich die Technologie im Marketing am besten einsetzen? Diesen Fragen ist eine aktuelle Dmexco-Umfrage unter 500 deutschen Marketern nachgegangen.

Automatisierung von Routinearbeiten

Das größte Potenzial (45 Prozent) der KI sehen die Umfrageteilnehmer dabei in der Möglichkeit, Routinearbeiten zu automatisieren. Für 27 Prozent birgt KI die Chance, die Kosten zu senken. 23 Prozent der Befragten trauen der KI zu, Impulse bei der Entwicklung innovativer Tools zu setzen. Und 15 Prozent gehen davon aus, dass der Dialog mit Kunden verbessert werden kann.

Konkrete Pläne für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz im eigenen Unternehmen haben aber noch relativ wenige: So will rund jeder Zehnte (11 Prozent) KI im Bereich Content-Produktion nutzen, 12 Prozent beabsichtigen dies im Bereich Suchmaschinenoptimierung (SEO). Knapp 10 Prozent der Befragten wollen KI im Bereich Service- und Kundendialog einsetzen.

Doch nach wie vor herrscht auch noch eine gewisse Skepsis: 16 Prozent der Marketer geben an, erstmal auf weitere Entwicklungen zu warten und rund ein Drittel (32 Prozent) sieht sogar überhaupt keinen Bedarf für den Einsatz von KI. 25 Prozent der Befragten sind noch unentschlossen.

48 Prozent halten Möglichkeiten von KI für überschätzt

Nur eine Minderheit (30 Prozent) glaubt zudem, dass Künstliche Intelligenz Arbeitsplätze bedroht. Während 48 Prozent angeben, dass die Möglichkeiten von KI überschätzt werden, ist für 45 Prozent die Qualität der Ergebnisse, die KI-Technologien aufgrund mangelnder Ausgereiftheit liefern, ein Risiko. Ihre Einzigartigkeit und Kreativität sehen 44 Prozent gefährdet.

„Dass wir neuen Technologien zu Anfang eher kritisch gegenüberstehen, scheint ein typischer deutscher Reflex zu sein. Auch wenn ein Teil der Marketing- und Kommunikationsbranche noch mit einer gewissen Skepsis auf Künstliche Intelligenz blickt, so zeigen die vielfältigen Einsatzpläne in den Unternehmen bereits die Dimensionen und Möglichkeiten für unterschiedlichste Geschäftsfelder”, sagt Prof. Dr. Dominik Matyka, Chief Advisor der Dmexco.

Derzeit sorgt vor allem ChatGPT, ein textbasiertes Dialogsystem, für Furore – und kann auch im Social-Media-Marketing vielseitig genutzt werden. Allerdings ist in einigen Bereichen auch Vorsicht geboten.

Dieser Artikel wurde von Alessa Kästner verfasst.

Online Redaktion

Online Redaktion

Chris Budgen

„Chatter” von Ethan Cross

Der renommierte Psychologe Ethan Kross verschränkt für sein international vielbeachtetes Buch seine eigenen bahnbrechenden Forschungsergebnisse aus Verhaltens- und Hirnforschung mit zahlreichen Fallstudien aus der Praxis.