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© IKEA

Als Vertreter der heimischen Wirtschaft möchte IKEA Österreich ein Zeichen der Transparenz rund um den Gender Pay Gap setzen und veröffentlicht erstmals den unternehmenseigenen Lohnunterschied zwischen Mann und Frau.

IKEA Österreich setzt auf Transparenz bei eigenem Gender Pay Gap

Anlässlich des Weltfrauentags am 8. März setzt IKEA Österreich als Vertreter der heimischen Wirtschaft ein Zeichen der Transparenz rund um den Gender Pay Gap und veröffentlicht erstmals den unternehmenseigenen Lohnunterschied zwischen Mann und Frau.

Seit 1979 gibt es in Österreich das Gleichbehandlungsgesetz, welches die Diskriminierung bei der Entlohnung zwischen Frauen und Männern verbietet. Dennoch beträgt der Gender Pay Gap in Österreich laut Statistik Austria/Bundeskanzleramt Österreich derzeit noch immer durchschnittlich 18,8 Prozent. Das heißt, dass eine Frau in Österreich aktuell pro Arbeitstag 1 Stunde und 4 Minuten – pro Arbeitswoche gar 5 Stunden und 20 Minuten – länger arbeiten muss als ein Mann, um auf den gleichen Lohn zu kommen. 

Als Vertreter der heimischen Wirtschaft möchte IKEA Österreich ein Zeichen der Transparenz rund um den Gender Pay Gap setzen und veröffentlicht erstmals den unternehmenseigenen Lohnunterschied zwischen Mann und Frau. „IKEA engagiert sich seit jeher für Inklusion und Gleichberechtigung – ein wesentlicher Teil davon ist das gleiche Gehalt für alle Geschlechter. Mit der Veröffentlichung des Gender Pay Gaps bei IKEA Österreich möchten wir mit gutem Beispiel vorangehen und weitere Unternehmen dazu motivieren, sich am lösungsorientierten Diskurs zur Schließung der Einkommensschere zu beteiligen“, erklärt Alpaslan Deliloglu, CEO & Chief Sustainability Officer bei IKEA Österreich.

Gender Pay Gap von IKEA Österreich bei 0,64 Prozent 

Seit 2018 evaluiert IKEA Österreich seinen unternehmenseigenen Gender Pay Gap. Mittels der von KPMG extern geprüften GPE-Methodik werden alle 130 MitarbeiterInnen-Gruppen beim Möbelunternehmen auf etwaige Einkommensunterschiede zwischen Männern und Frauen geprüft. Die Evaluierung basiert dabei auf dem Stundenlohn aller MitarbeiterInnen. Um das Ziel der Gleichberechtigung im Unternehmen zu erreichen, evaluiert IKEA Österreich zudem regelmäßig die unternehmenseigenen Zielvorgaben hinsichtlich des 50:50-Verhältnisses zwischen Männern und Frauen in sämtlichen Abteilungen und in allen Management-Positionen. 

Weiters unterstützt das Unternehmen – in jenen Positionen, in denen es möglich ist – Personen mit Betreuungspflichten mittels flexiblen Arbeitsmodellen wie etwa Jobsharing, Führungspositionen in Teilzeit oder einer großzügigen Home-Office-Regelung. Aktuell beträgt der Gender Pay Gap bei IKEA Österreich 0,64 Prozent. Während IKEA gegenüber der nationalen Einkommensschere von 18,8 Prozent einen nahezu verschwindenden Gender Pay Gap aufweist, zielt das Unternehmen darauf ab, einen Gender Pay Gap von 0 Prozent bei IKEA Österreich umzusetzen. 

Ziel sind 0 Prozent 

IKEA stellt für sich selbst den Anspruch, den Gender Pay Gap komplett zu schließen. “Für diese letzten Abweichungen im Promille-Bereich zur kompletten Schließung sind oft sehr individuelle Situationen bei einzelnen MitarbeiterInnen verantwortlich. Beispiele dafür sind Veränderungen im Beschäftigungsverhältnis – etwa, wenn MitarbeiterInnen bei ihrer Rückkehr ins Unternehmen – auf eigenen Wunsch – in eine hierarchisch niedrigere Position zurückkehren, natürlich aber gleich viel wie vorher verdienen. Diese Beispiele müssen systematisch gelöst werden und es bedarf struktureller Bemühungen, um den Gender Pay Gap vollkommen zu schließen”, erklärt Sylwia Gorska, People & Culture Managerin bei IKEA Österreich. 

Zur Kompensation individueller Umstände im Beschäftigungsverhältnis bzw. Differenzen bei der Entlohnung werden bei IKEA Österreich Ausgleichszahlungen vorgenommen. „Für echte Gleichberechtigung muss sich gesellschaftlich noch einiges ändern – als Unternehmen können wir uns jedoch an der Lösung des Problems beteiligen und einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass die Einkommensschere zwischen den Geschlechtern geschlossen wird,“ so Sylwia Gorska abschließend.

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