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© Privat

Mathias Fanschek

„Möchte beim iab webAD etwas sehen, das ich so noch nicht gesehen habe.“

Im Interview plaudert Mathias Fanschek, Vorsitzender der iab webAD Jury 2022, über die Juryprozesse und welche Erwartungen er persönlich an die Einreichungen des diesjährigen iab webADs hat.

Herr Fanschek, Sie sind zum zweiten Mal für die iab webAD-Jury verantwortlich. Was macht den iab webAD 2022 so besonders?

Mathias Fanschek: Der webAD ist die ultimative Leistungsschau der digitalen Kommunikation in Österreich. Wer einen webAD gewinnt, kann von sich behaupten, dass er die digitale Transformation in Marketing und Kommunikation nicht nur ernsthaft angeht, sondern auch herausragend gemeistert hat und state of the art digitale Kommunikation für seine Marke betreibt. Ebenfalls besonders macht den webAD die demokratisch von den iab-Mitgliedern gewählte Jury, die ich koordinieren darf.

In welchen und wie vielen Kategorien können kreative Arbeiten eingereicht werden?

Fanschek: Wir haben folgende 13 klassische Kategorien: Best Video Ad, Best Website, App & E‑Commerce, Beste ROI-Performance Kampagne, Beste Digital Kampagne, Beste Social Media Strategie, Best Display & Mobile Ad, Beste Online-2-Offline Kampagne, Best Corporate Responsibility Kampagne, Beste International Kampagne, Beste Data-Driven Kampagne, Beste B2B Kampagne, Best Digital Extension und Best Tech & Innovation Kampagne.
Zusätzlich küren wir das Nachwuchstalent Media und das Nachwuchstalent Kreation.
Und wir verleihen dieses Jahr das erste mal eine Spezial Auszeichnung für Nachhaltigkeit. Dabei werden Unternehmen nicht wie sonst beim iab webAD Award üblich hinsichtlich ihrer vergangenen Leistung in Sachen Kampagnenperformance und ‑kreation beurteilt. Die Jury bestehend aus den ExpertInnen der ESG Transparency Initiative richtet den Fokus auf die Zukunft. Beurteilt wird also, wie Nachhaltigkeit im Unternehmen innerhalb der nächsten zwölf Monate verbessert wird, welche Maßnahmen dafür geplant sind und was davon 2023 wirklich umgesetzt wird. Hier finden Sie weitere Details.

Wie viele Jury-Mitglieder sind insgesamt beim iab webAD am Start?

Fanschek: Wir haben 15 Jury Mitglieder die in drei Jurys zu jeweils fünf Personen „Advertising“, „Craft“ und „Campaign Efficiency“ beurteilen werden. Wir stellen so sicher, dass die absoluten Top-ExpertInnen die jeweiligen Kategorien bewerten.

Wie darf man sich die Jurybesprechungen vorstellen (live, online,..)?

Fanschek: Wir haben eine erste Phase in der die Jury online alle eingereichten Arbeiten beurteilt. Danach gibt es Jury-Sitzungen, in denen die Shortlists noch einmal besprochen und diskutiert werden und final über die Vergabe von Gold, Silber und Bronze abgestimmt wird.

Welche Erwartungen haben Sie persönlich an die eingereichten Projekte?

Fanschek: Ich habe immer die Erwartung etwas zu sehen, dass ich so noch nicht gesehen habe. Etwas dass mich dazulernen lässt, berührt und das mir zeigt, dass digitale Kommunikation in Österreich ihren Platz an der Weltspitze hat.

Was macht Ihrer Meinung nach würdige iab webAD-GewinnerInnen aus?

Fanschek: Kampagnen, die datengetrieben- und KPI getrieben sind, dabei aber echte Erlebnisse für den User entstehen lassen und damit die Marke auf ein neues Level bringen.

Elisa Krisper

Elisa Krisper

Chris Budgen

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