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© Pixabay

Google führt neue Funktion zum Schutz vor Cross-Site-Tracking für Chrome ein

Chrome schränkt Drittanbieter-Cookies für 1 Prozent der NutzerInnen ein. Dies ist Teil der Arbeit von Google, Menschen vor Cross-Site-Tracking zu schützen.

Der Schutz und die Sicherheit von NutzerInnen beim Surfen im Web stehen bei Chrome an erster Stelle. Deshalb investiert Google kontinuierlich – unter anderem mit unserer Arbeit im Google Safety Engineering Center in München – in Funktionen, die die Daten schützen und den NutzerInnen mehr Kontrolle über ihre Verwendung bieten. Dazu zählen auch Maßnahmen zum verbesserten Schutz vor seitenübergreifender Verfolgung der eigenen Aktivitäten (im Englischen auch Cross-Site-Tracking genannt).

Am 4. Januar beginnt Google mit dem Test von Tracking Protection – auf Deutsch: Schutz vor Tracking –, einer neuen Funktion, die das seitenübergreifende Tracking einschränkt, indem sie den Zugriff von Websites auf Drittanbieter-Cookies standardmäßig beschränkt. Dies ist ein wichtiger Meilenstein in der Privacy Sandbox-Initiative, die vorsieht, Cookies von Drittanbietern in der zweiten Jahreshälfte 2024 für alle NutzerInnen abzuschaffen; vorausgesetzt, mögliche verbleibende Bedenken der britischen Wettbewerbsbehörde (Competition and Markets Authority) sind bis dahin ausgeräumt.

Die Rolle der Drittanbieter-Cookies

Cookies von Drittanbietern sind seit fast drei Jahrzehnten ein wesentlicher Bestandteil des Internets. Während sie zum Verfolgen eurer Website-Aktivitäten verwendet werden können, nutzen Websites sie auch, um eine Reihe von Online-Erlebnissen zu unterstützen – etwa um beim Einloggen zu helfen oder relevante Anzeigen anzuzeigen.

Mit der Privacy Sandbox verfolgt Google daher einen verantwortungsvollen Ansatz, um die Drittanbieter-Cookies in Chrome auslaufen zu lassen. Google hat neue Tools für Websites entwickelt, die wichtige Anwendungsfälle unterstützen, und den EntwicklerInnen Zeit für die Umstellung gegeben. Und bei der Einführung von Schutz vor Tracking beginnt Google mit einem kleinen Prozentsatz von Chrome-NutzerInnen, damit EntwicklerInnen testen können, ob sie für ein Web ohne Third-Party-Cookies bereit sind.

Wie wir die Funktion Schutz vor Tracking einführen

Die Teilnehmenden für Schutz vor Tracking werden nach dem Zufallsprinzip ausgewählt. Wenn ihr dazu zählt, erhaltet ihr eine Benachrichtigung, wenn ihr Chrome auf dem Desktop oder auf Android öffnet. Und das war’s schon! Wenn ihr im Internet surft, werden Drittanbieter-Cookies standardmäßig eingeschränkt, wodurch die Möglichkeit, euch auf verschiedenen Websites zu verfolgen, begrenzt wird.

Sollte eine Website ohne Third-Party-Cookies nicht einwandfrei funktionieren, und Chrome feststellen, dass auch beim mehrfachen Aktualisieren einer Seite der Inhalt nicht richtig geladen wird, könnt ihr Drittanbieter-Cookies für diese Seite vorübergehend wieder zulassen. Dazu geht ihr über das Augensymbol auf der rechten Seite eurer Adressleiste.

Während Google daran arbeitet, das Internet privater zu gestalten, stellt Google auch weiterhin sicher, dass Unternehmen über die Tools verfügen, um qualitativ hochwertige Inhalte im Internet frei zugänglich anbieten zu können. Denn ohne kostenlose Nachrichtenartikel, Videos, Bildungsinformationen, Community-Seiten und vieles mehr verliert das Internet genau das, was es in erster Linie schützenswert gemacht hat. Mit Schutz vor Tracking und allen weiteren Funktionen, die Google in Chrome einführt, werden wir uns weiterhin dafür einsetzen, dass das Internet für alle zugänglich bleibt – und privater als je zuvor.

Elisa Krisper

Elisa Krisper

Chris Budgen

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