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© Leonie Fink

Alexander Holzknecht, Stefanie Tannrath, Daniela Tollert, Karena Ritscher und Nikolaus Röttger mit den Studentinnen der FH St. Pölten Leonie Fink (links) und Lea Mittendorfer (rechts)

DMEXCO 2023: Mut zur Nachhaltigkeit – Ein Blick in die Zukunft der Werbebranche

Am zweiten Tag der DMEXCO 2023 in Köln führten ExpertInnen aus verschiedenen Agenturen eine Podiumsdiskussion zum Thema „Nachhaltigkeit in der Werbebranche“, welche Nikolaus Röttger, Managing Partner bei FutureStory, leitete.

Beim Sustainability Summit der Digital Marketing Messe diskutierten die SprecherInnen Alexander Holzknecht (Mattsmart-Motatos), Karena Ritscher (The Nunatak Group), Stefanie Tannrath (UM) und Daniela Tollert (GroupM Germany) rund um das Thema Nachhaltigkeit in Unternehmen und wie die Werbung verändert werden muss, um dem Klimaschutz gerecht zu werden. Die SpeakerInnen waren sich einig, dass Nachhaltigkeit nicht nur von den KundInnen ausgeht, sondern auch die Agenturen sich der Veränderung stellen müssen. „Um Nachhaltigkeit zu garantieren, dient die Digitalisierung als Katalysator”, so Karena Ritscher. Dieser Aspekt muss auch in der Kundenberatung respektiert werden, damit die Nachhaltigkeitsziele bestmöglich erreicht werden können.

Kundennachfrage: Nachhaltige Werbestrategien im Trend

Der Trend der Umweltfreundlichkeit steigt immer weiter an. Dies ist auch im Gespräch mit den KundInnen klar zu erkennen, denn sie fordern von Agenturen eine Strategie, um nachhaltige Maßnahmen sinnvoll in ihre Kampagne zu integrieren. Dabei liegt es in der Verantwortung der Agenturen die KundInnen über ihre Möglichkeiten aufzuklären. Laut Alexander Holzknecht, dürfen Unternehmen Nachhaltigkeit nicht nur als Trend sehen, sondern müssen auch wirklich dahinterstehen.

Glaubwürdigkeit wiederherstellen: Transparenz stärken

Viele Skandale um Greenwashing führten zu einem Verlust der Glaubwürdigkeit von Agenturen, weshalb KundInnen vermehrt die Nachhaltigkeitsstrategien hinterfragen. Durch offene Kommunikation und Transparenz kann die Vertrauenswürdigkeit wiederhergestellt werden. Die Werbebranche braucht Richtlinien und Tools, um den CO2-Verbrauch von Kampagnen global vergleichbar zu machen. Somit kann auch die Transparenz rund um den CO2-Ausstroß von Kampagnen erhöht werden.

Soziale und ökologische Maßnahmen: Wege zur Emissionsreduktion in Agenturen

Daniela Tollert gab Vorschläge, wie die Emissionen innerhalb der Agentur reduziert werden können. Vor allem die Mitarbeiter müssen in die Veränderung miteinbezogen werden, um den größtmöglichen Effekt zu erzielen. Weiters sollten Unternehmen – sofern möglich – auf Ökostrom umstellen und statt herkömmlichen PKWs, Hybrid- oder Elektrofahrzeuge verwenden.

Obwohl das Interesse an Nachhaltigkeit zunehmend steigt, steht die Branche in diesem Bereich noch in den Startlöchern. Nur durch Mut können Unternehmen dem Ziel einer nachhaltigen Zukunft gerecht werden.

Internet World Austria berichtet in Zusammenarbeit mit dem Studiengang Marketing und Kommunikation der FH St. Pölten von der DMEXCO. Dieser Artikel wurde von Leonie Fink und Lea Mittendorfer verfasst.

Online Redaktion

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Chris Budgen

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