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© Katharina Schiffl

(beide in hinterer Reihe): Diego del Pozo (Tunnel23), Georg Wenger-Rami (oekostrom) und Teams bei den iab webADs 2023

Diego del Pozo (Tunnel23) und Georg Wenger-Rami (oekostrom): „Die Kombination aus einem mutigen Angebot, User-freundlicher Umsetzung und einer freien Kreation ist immer der Schlüssel zum Erfolg.”

Im Interview plaudern Diego del Pozo (Tunnel23) und Georg Wenger-Rami (oekostrom) über die gemeinsame Kampagne „Energiespar-Challenge“, für die sie bei den iab webADs 2023 mit Gold für die „Beste ROI Performance-Kampagne“ ausgezeichnet wurden.

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Man darf Ihnen gratulieren, denn Sie haben beim diesjährigen iab webAD 2023 Gold in der Kategorie „Beste ROI Performance-Kampagne“ abgestaubt. Was bedeutet die Auszeichnung mit dem wichtigsten Award der Digitalwirtschaft in Österreich für Sie und Tunnel23?

Georg Wenger-Rami: Die oekostrom AG hat sich vor ziemlich genau einem Jahr, im Sommer 2023, als Marke neu ausgerichtet und sich auf ihren Gründungsgedanken der frühen 2000er Jahre zurückbesonnen – 100 % öko, 100 % fair. Wir standen im Oktober 2023 nun vor einer durchaus schwierigen Situation. Die Strompreise waren hoch, und das Gebot der Stunde lautete: Strom sparen. Wir wollten daher nicht eine klassische Marken-Relaunch-Kampagne machen. Eine für die KundInnen relevante Alternative musste her. Wir haben daher den „oekostrom AG- Energiesparbonus“ erdacht, denn wir wollten unseren KundInnen in dieser schwierigen Zeit unter die Arme greifen. Damit haben wir offenbar einen Nerv getroffen, denn die erste Auszeichnung, die wir für diese Kampagne erhalten haben, waren zigtausende positive Rückmeldungen unserer BestandskundInnen – und das gleich in den ersten Tagen. So gesehen ist auch der webAD eine ganz besondere Auszeichnung für diese Kampagne. Denn das zeigt, dass die Relevanz der Kampagne sich nicht nur auf unsere KundInnen beschränkt, sondern darüber hinaus auch Anerkennung in der Branche findet.

Die meisten Awards haben Sie für die Kampagne „Energiespar-Challenge“ gewonnen. Wieso glauben Sie ist diese Kampagne so gut bei der webAD-Jury angekommen?

Georg Wenger-Rami: Die Energiespar-Challenge war ein Novum im österreichischen Energiemarkt: BestandskundInnen first, einfache Challenges, alle konnten mitmachen und „no strings attached“. Also so ziemlich alles, was man sich NICHT von einem Energieanbieter erwartet. Wir denken, dass diese Gründe und eine nutzerInnenfreundliche Umsetzung ausschlaggebend waren für den Erfolg, und das sieht natürlich eine ExpertInnenjury auch.

Können Sie in wenigen Worten die Idee hinter der Kampagne für Ihren Kunden oekostrom AG beschreiben?

Diego del Pozo: Die oekostrom AG hat sich eine saubere Energiezukunft zum Ziel gesetzt. Wie diese Zukunft aussieht, hängt nicht nur davon ab, wie der Strom erzeugt wird, sondern auch davon, wie jede:r einzelne von uns damit umgeht. Die Idee hinter der Kampagne war, genau das zu transportieren und unseren KundInnen die Möglichkeit zu geben, auf spielerische Art und Weise einen Unterschied zu machen. In Form von absolvierten Engergiesparchallenges konnten neue wie bestehende KundInnen an der Aktion teilnehmen und somit aktiv zu einem bewussteren Umgang mit Energie beitragen. Wurden alle 15 Challenges absolviert, erhielt man 300 Kilowattstunden Strom geschenkt. Tausende der oekostrom AG-KundInnen haben so eindrucksvoll demonstriert, dass auch kleine Veränderungen in unserem Alltag einen merkbaren Beitrag zum Klimaschutz leisten können – und sich in Summe über mehr als 1 Million Kilowattstunden gefreut.

Welchen Stellenwert haben Kreativpreise generell für Sie und Tunnel23?

Diego del Pozo und Georg Wenger-Rami: Die Kombination aus einem mutigen Angebot, user-freundlicher Umsetzung und einer freien Kreation ist immer der Schlüssel zum Erfolg. Für uns hat der Preis vor allem daher einen hohen Stellenwert, weil er uns dieses Erfolgsrezept bestätigt und uns auch in Zukunft mutig und kreativ sein lässt.

Und welchen Stellenwert hat der iab webAD aus Ihrer Sicht international?

Diego del Pozo: Österreich ist im internationalen Vergleich ein überschaubarer Markt. Es ist weniger eine Frage, welchen Stellenwert der webAD international hat, als welches Zeichen es nach außen für die österreichische Kreativ-Branche und Digitalwirtschaft wäre, wenn es den Preis nicht gäbe, nämlich kein Gutes. 

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Elisa Krisper

Chris Budgen

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