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Maximilian Mondel, Co-Founder MOMENTUM Wien und Niko Pabst, Founder Freudebringer: "Wir wünschen uns mutige, klare und strategisch durchdachte Einreichungen, also Marketingleistungen, die zeigen, wie Unternehmen in herausfordernden Zeiten mit klugen Strategien Wachstum, Relevanz oder Transformation geschafft haben."

„Der Staatspreis Marketing ist eine Leistungsschau für das, was Marketing in Österreich zu leisten vermag.“

Niko Pabst, Founder Freudebringer und Maximilian Mondel, Co-Founder MOMENTUM Wien zeichnen in ihrer Funktion als Vize-Präsident MCÖ und Vize-Präsident AMC für die Organisation des Staatspreis Marketing 2026 und des Marketingtag 2026 verantwortlich.

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Der Staatspreis Marketing gilt als höchste Auszeichnung für Marketingleistungen in Österreich. Was macht den Staatspreis Marketing aus Deiner Sicht so besonders?

Maximilian Mondel: Der Staatspreis Marketing ist deshalb so besonders, weil er nicht nur kreative Exzellenz auszeichnet, sondern Marketing als betriebswirtschaftlich wirksame Disziplin ernst nimmt. Es geht um Qualität, Relevanz, Innovationsgrad und messbaren Markterfolg. Entscheidend ist: Nicht Budgetgröße oder Unternehmensgröße stehen im Vordergrund, sondern die Wirkung der Marketingleistung. Das macht den Staatspreis zu einer echten Benchmark für professionelles Marketing in Österreich.

Welche Neuerungen bringt der Staatspreis Marketing 2026 mit sich?

Niko Pabst: Eine der wichtigsten Neuerungen ist die erstmalige Würdigung der besten Einreichung pro Bundesland. Damit unterstreichen wir, dass herausragendes Marketing überall in Österreich entsteht – nicht nur in wirtschaftlichen Ballungsräumen. Zusätzlich haben wir die Kategorien geschärft, um Einreicher:innen noch mehr Klarheit zu bieten, und mit den Sonderkategorien wie Data Driven Marketing oder Live Marketing aktuelle Entwicklungen im Marketing stärker abgebildet.

Welche Art und Einreichungen wünscht ihr euch für den Staatspreis Marketing 2026?

Maximilian Mondel: Wir wünschen uns mutige, klare und strategisch durchdachte Einreichungen, also Marketingleistungen, die zeigen, wie Unternehmen in herausfordernden Zeiten mit klugen Strategien Wachstum, Relevanz oder Transformation geschafft haben. Besonders spannend sind für uns Cases, die zeigen, wie Marketing echten Impact auf die Geschäftsentwicklung hatte – egal ob regional, national oder international, solange der Bezug zu Österreich klar gegeben ist.

An wen richtet sich der Staatspreis Marketing – eher an große Marken oder auch an kleinere Organisationen?

Niko Pabst: Ganz klar an alle. Der Staatspreis Marketing ist bewusst offen für Unternehmen jeder Größe, für NGOs, Start-ups und Institutionen. Gerade die Sonderkategorie Young Businesses zeigt, dass wir junge Unternehmen gezielt ansprechen wollen. Entscheidend ist nicht das Budget, sondern die Idee, die Umsetzung und der nachweisbare Erfolg. Das ist ein wichtiges Signal an die gesamte Marketingbranche.

Der Marketingtag 2026 findet am Nachmittag des 8. Juni 2026 statt, an dem am Abend die Staatspreisgala steigt. Welche Rolle spielt Marketingtag im Gesamtkonzept?

Maximilian Mondel: Der Marketingtag ist bewusst als inhaltlicher Auftakt zur Staatspreis-Gala konzipiert. Unter dem Motto „Zeitenwende im Marketing“ wollen wir aktuelle und kommende Herausforderungen für Marketingentscheider:innen diskutieren – von technologischen Umbrüchen bis hin zu veränderten Konsumentenbedürfnissen. Der Marketingtag schafft Inspiration, Orientierung und Austausch, bevor am Abend jene Leistungen ausgezeichnet werden, die diese Herausforderungen besonders gut gemeistert haben.

Welche Bedeutung hat der Staatspreis Marketing für den Marketingstandort Österreich insgesamt?

Niko Pabst: Der Staatspreis Marketing ist eine Leistungsschau für das, was Marketing in Österreich zu leisten vermag. Der Staatspreis Marketing macht Best Practices sichtbar, fördert den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis und stärkt das Ansehen der Marketingdisziplin insgesamt. Für viele Einreicher:innen ist er auch ein wichtiges Instrument für Employer Branding und Reputation – intern wie extern.

Wie wichtig ist der Juryaspekt für die Glaubwürdigkeit des Preises?

Maximilian Mondel: Extrem wichtig. Mit einer hochkarätigen, unabhängigen Jury unter der Leitung von Prof. Dr. Thomas Foscht von Uni Granz stellen wir sicher, dass die Bewertung fachlich fundiert, objektiv und nachvollziehbar erfolgt. Die Jury bringt unterschiedliche Perspektiven aus Wissenschaft und Praxis ein – das ist ein zentraler Qualitätsfaktor des Staatspreis Marketing.

Was möchtest Du potenziellen Einreicher:innen zum Staatspreis Marketing mit auf den Weg geben?

Niko Pabst: Nutzen Sie die Chance und reichen Sie ein! Der Staatspreis Marketing ist nicht nur ein Wettbewerb, sondern eine Plattform, um herausragende Marketingleistungen sichtbar zu machen und voneinander zu lernen. Wer zwischen Anfang 2024 und Ende 2025 eine starke Marketingstrategie umgesetzt hat, sollte diese Bühne unbedingt nutzen.

Welche Rolle spielen Innovation und Nachhaltigkeit bei den Einreichungen?

Maximilian Mondel: Innovation ist ein zentrales Bewertungskriterium – aber immer im Zusammenspiel mit Relevanz und Wirkung. Nachhaltigkeit verstehen wir dabei breit: als nachhaltige Markenführung, langfristige Wirkung und verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. Marketing soll nicht nur kurzfristige Aufmerksamkeit erzeugen, sondern langfristigen Wert schaffen.

Worauf freust Du Dich persönlich am meisten beim Staatspreis Marketing 2026?

Niko Pabst: Auf die Vielfalt der Einreichungen und auf den persönlichen Austausch beim Marketingtag und bei der Gala. Es ist jedes Mal beeindruckend zu sehen, mit wie viel Leidenschaft, Professionalität und Kreativität Marketing in Österreich betrieben wird. Der Abend der Verleihung ist dann der emotionale Höhepunkt – für die Gewinner:innen, aber auch für die gesamte Branche.

Detaillierte Informationen, die Ausschreibungsunterlagen und die Möglichkeit zur Einreichung finden potentielle Einreicher unter www.staatspreis-marketing.at.

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