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Bettina Schuckert
© Digitalsports Fotografie

Bettina Schuckert, CEO dentsu Austria

dentsu kennt die Mediatrends 2023

Die wirtschaftliche Lage, sowie die Einstellung der VerbraucherInnen zu Content, Commerce und Community geben den Ton für die zehn wichtigsten Medientrends im Jahr 2023 an.

Zum zweiten Mal in Folge hat die globale Mediaagentur dentsu ihre Erkenntnisse in dem ultimativen Leitfaden „Medientrends 2023” für Marketingfachleute zusammengefasst. Der Bericht stützt sich auf ExpertInnen und Fachleute aus dem internationalen Netzwerk der dentsu und untersucht die wichtigsten Medientrends, auf die man im kommenden Jahr achten sollte. Der Trend Report gruppiert diese Schlüsseltrends für 2023 in drei übergreifende Kategorien, die die Kernthemen Content, Commerce und Community widerspiegeln.

2022 hat eine stark veränderte geopolitische Landschaft und einen herausfordernden wirtschaftlichen Ausblick gebracht, der Marken und Menschen dazu bewegt hat innezuhalten und viele Dinge neu zu bewerten. In all dieser Ungewissheit konnte dentsu das Aufkommen neuer Verbrauchergewohnheiten, spannender technologischer Innovationen und die Entstehung profitabler neuer Medienmöglichkeiten für Marken beobachten.

Bettina Schuckert, CEO von dentsu Austria sagte: „Auch in Österreich ändern sich die Dinge in rasantem Tempo, so dass Marken wirklich schnell und flexibel sein müssen, wenn sie mit ihren Kunden und Verbrauchern auf einer persönlichen Ebene und mit ansprechenden Touchpoints in Verbindung sein möchten. Als führendes Agenturnetzwerk kennen wir, aufgrund unserer ExpertInnen, Studien und unserer Consumer Connection Study, Menschen und Touchpoints besser als jeder andere und wissen daher was als nächstes kommt. Unsere Spezialisten aus der ganzen Welt rücken in diesem Report die aufkeimenden gesellschaftlichen Veränderungen perfekt ins Rampenlicht.“ 

Die wichtigsten Vorhersagen

1. Content

2023 werden sich die Inhalte, die die Menschen konsumieren, und die Art, wie sie dies tun, verändern. Die Geschwindigkeit der Verlagerung auf digitale Plattformen zeigt keine Anzeichen einer Verlangsamung, insbesondere im Bereich Video-on-Demand und Gaming. Die Veränderungen in der allgemeinen wirtschaftlichen Lage werden die Verbraucher dazu bewegen, die Anzahl der Plattformen und die mit den Abonnements verbundenen Kosten zu überdenken. 
Der Vormarsch der Werbeströme kann nicht nur eine Alternative für die Verbraucher darstellen, sondern bietet auch den Marken die Möglichkeit, die Aufmerksamkeit der Verbraucher auf sich zu ziehen und aus den Werbeströmen Kapital zu schlagen.

#1 AVOD eats SVOD - Werbefinanzierte Videoplattformen werden mit der Zeit die Abo-Kanäle überholen, da die großen Streaming-Plattformen werbefinanzierte Angebote hinzufügen. 
#2 Games everywhere - Spiele werden zum Mainstream. Spiele werden auf Content-Websites immer stärker in den Vordergrund gerückt, um wiederkehrende User zu gewinnen. 
#3 Attention brings back the essence of advertising - Das Interesse an Aufmerksamkeit wächst, da Marken über die Metriken der Reichweite und der Sichtbarkeit hinausgehen, um das Engagement der Verbraucher zu bewerten und effektivere Entscheidungen zu treffen.

2. Commerce

Der digitale Handel entwickelt sich weiter, sowohl was die Bedeutung als auch die Diversifizierung von Websites, Apps und Plattformen betrifft. Die Verbraucher können jetzt jederzeit und fast überall einkaufen, was den Weg für Einzelhandelswebsites und Apps ebnet, die ihre Dienste und Angebote erweitern, um der sich ändernden Verbrauchernachfrage und Flexibilität gerecht zu werden. Die Herausforderung für Marken besteht darin, direkt mit den Verbrauchern in Kontakt zu treten und sich gleichzeitig auf eine cookie-lose Zukunft einzustellen und dabei den Datenschutz zu gewährleisten. 
#1 From going shopping to always shopping - Die Verbraucher können überall und jederzeit einkaufen. Infolgedessen entwickeln sich Handels-Websites zu Content-Websites, und Commerce-Websites wandeln sich zu Medien-Websites. 
#2 Retail media shakes up adland – Handelsplattformen und ‑seiten verwandeln sich in Werbe-Plattformen und entwickeln sich zu attraktiven Möglichkeiten für Marken, da die Einzelhändler über einen enormen Reichtum an First-Party-Daten verfügen. 
#3 The rise of the Super-Apps - Apps entwickeln sich weiter und bauen Ökosysteme auf, die eine breite Palette von Diensten anbieten, um die Bedürfnisse der User zu erfüllen und ihnen vorzugreifen. 
#4 No way back for Third-Party Cookies - Marken navigieren weiterhin durch eine cookie-lose Zukunft, und Werbetreibende werden die Lösungen erkunden und testen, die für ihre Marken am besten funktionieren.

3. Community

Digitalisierte Communities sind mittlerweile ein fester Teil der Gesellschaft. Sie verändern sich weiter und spiegeln sowohl technologische als auch gesellschaftliche Veränderungen wider. Social-Media-Plattformen passen ihre Algorithmen an, um das Engagement zu fördern, und innerhalb der sozialen Medien schwappen die „Live”-Ereignisse auf andere Plattformen über und bilden neue Communities. 
Die Konsumenten sind nun in der Lage, sich globalen Communities anzuschließen, die mit ihren persönlichen Ansichten zu Nachhaltigkeit und Verantwortung übereinstimmen. Marken sollten die Beweggründe und die Bildung von Online-Communities verstehen, um das Engagement zu fördern und künftige Kampagnen so anzupassen, dass sie ihr gewünschtes Zielpublikum in dem Kontext ansprechen, der am besten zu der beabsichtigten Botschaft passt.

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Elisa Krisper

Chris Budgen

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Durch die Verknüpfung von Verhaltenswissenschaft und Design bietet „Subtract“ von Leidy Klotz eine wissenschaftliche Würdigung der Gründe, warum wir die Reduktion zu wenig nutzen – und wie wir ihr ungenutztes Potenzial erschließen können.