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© Pixabay

Breitband für alle: Umfrage zu Glasfaserausbau in Österreichs ländlichen Regionen

Eine Umfrage unter 300 Bürgermeistern und Amtsleitern enthüllt die Bedeutung von Glasfaserausbau. Finanzielle Hürden und aufwendige Prozesse sind wesentliche Barrieren gegen Netzerrichtung.

Erhebliche Potenziale in Österreichs Breitbandversorgung identifiziert eine aktuelle Umfrage zum Thema Glasfaserausbau im ländlichen Raum unter 300 BürgermeisterInnen in Niederösterreich, Oberösterreich, Steiermark, Burgenland und Kärnten im Auftrag von Kommunalnet und Speed Connect Austria, die von Gallup durchgeführt wurde.

Die Befragten sind sich einig, dass eine leistungsstarke digitale Infrastruktur für die Gemeinde von zentraler Bedeutung ist. Dies wird sogar als wichtiger erachtet als Bildung, Wohnbau und Gesundheitsversorgung. Eine Mehrheit glaubt, dass der Wert von Immobilien durch Glasfaseranschlüsse steigt. Ein schnelles Internet kann der Abwanderung aus ländlichen Gebieten entgegenwirken. Die Umfrage zeigt, dass das Interesse am Glasfaserausbau hoch ist, insbesondere bei Unternehmen und politischen Entscheidungsträgern. Auch bei 70 Prozent der Bürgerinnen und Bürger ist das Interesse hoch.

Dennoch gibt es noch Raum für Verbesserungen in der Breitbandversorgung. Lediglich 16 Prozent der befragten Gemeinden geben an, eine vollständige Glasfaserversorgung zu haben. Drei Viertel der Gemeinden haben zumindest teilweise Zugang zu Glasfasernetzen. Oberösterreich hat die höchste Glasfaserversorgung, während Kärnten, das Burgenland und die Steiermark die geringste Versorgung aufweisen.

Unterschiedliche Herausforderungen

Die Hürden für den Glasfaserausbau variieren je nach Bundesland. In Niederösterreich ist vor allem der aufwändige Prozess ein Hindernis, während man in Oberösterreich generell weniger kritisch ist. Im Burgenland spielt die Prioritätensetzung eine wichtige Rolle, während in Kärnten die topografischen Herausforderungen besonders herausfordernd sind.

Die Anforderungen an die Errichter von Glasfasernetzen sind vielfältig. Abhängig von der aktuellen Versorgungssituation der Gemeinde erwarten die kommunalen Entscheidungsträger von den Anbietern, dass sie unabhängig von Förderungen Netzwerke ohne Mindestquoten errichten. Die Anbieter sollen klare Zeitpläne für den Ausbau festlegen, die Baupläne abstimmen, den Projektablauf verwalten und die Bevölkerung informieren. Während des Ausbaus sollen bestehende Infrastrukturen genutzt und lokale Unternehmen einbezogen werden. Die Glasfaserleitungen sollen bis in die Haushalte verlegt werden (FTTH). Nach Abschluss der Bauarbeiten ist es wichtig, dass die Oberflächenstruktur wiederhergestellt wird.

Gernot Kammerer

Gernot Kammerer

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Der renommierte Psychologe Ethan Kross verschränkt für sein international vielbeachtetes Buch seine eigenen bahnbrechenden Forschungsergebnisse aus Verhaltens- und Hirnforschung mit zahlreichen Fallstudien aus der Praxis.