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Seit dem Inkrafttreten der neuen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) am 5. Mai 2018 sind bereits mehr als 59.000 Beschwerden wegen eines sogenannten Data Breach im europäischen Wirtschaftsraum eingegangen.
Die globale Anwaltskanzlei DLA Piper führte eine Umfrage zu den Meldungen bei den Datenschutzbehörden durch. Aus dieser geht hervor, dass es die meisten Data Breaches in den Niederlanden (15.400), in Deutschland (12.600) und in Großbritannien (10.600) gab. Die wenigsten Meldungen wurden in Liechtenstein (15), Island (25) und Zypern (35) eingereicht. In Österreich sind insgesamt 580 Beschwerden bei der Datenschutzbehörde eingegangen. Die von DLA Pipa veröffentlichten Zahlen sind höher, als jene die von der EU-Kommission veröffentlicht wurden.
Insgesamt wurden 91 Geldstrafen verhängt, nicht nur wegen Data Breaches sondern auch aufgrund anderer Verletzungen der DSGVO. Die höchste Strafe wurde am 21. Jänner 2019 in Frankreich verhängt. Diese betrung 50 Millionen Euro. Die Entscheidung erfolgte aufgrund der Verarbeitung personenbezogener Daten zu Werbezwecken, ohne eine Zustimmung auf Seite der Userinnen und User.













