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Tuesday, 22. May 2012
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Browser Opera soll mit neuer Version durchstarten | Drucken |
Der norwegische Browserhersteller Opera arbeitet derzeit an der neuen Version 9.5 seines gleichnamigen Produkts. Inzwischen liegt Opera 9.5 bereits als Release Candidate vor, die Veröffentlichung steht also kurz bevor. Geht es nach Firmenchef Jon von Tetzchner soll Opera mit Version 9.5 nun endlich durchstarten.
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In einem an die Nutzergemeinschaft gerichteten erklärte von Tetzchner, dass man in den letzten Jahren viel Arbeit in die neue Ausgabe des Opera Browsers investiert habe. Inzwischen sei ein Produkt entstanden, dass man den Nutzern voller Stolz präsentieren könne. Dank diverser Rückmeldungen von den Anwendern sei der bisher beste Opera-Browser entstanden.
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Tatsächlich bietet Opera 9.5 einige interessante Neuerungen, die dafür sorgen sollen, dass der Browser künftig ein breiteres Publikum ansprechen kann. Die wohl wichtigste Veränderung dürfte die vollkommen überarbeitete Benutzeroberfläche sein, die nun in einem neuen Look erstrahlt, der laut von Tetzchner von "High-End Audio-Equipment und skandinavischem Design" inspiriert ist.
Nicht ohne ein Zwinkern in Richtung Mozillas Firefox 3 nannte von Tetzchner auch die verbesserte Adressleiste, die nun in der Lage sein soll, "jedes Wort auf jeder Seite" zu finden, die der Anwender schon einmal aufgerufen hat. Bei Firefox klappt ähnliches bisher nur mit Internet-Adressen und den Titeln von Websites.

Schon heute kann Opera zudem eine Synchronisationsfunktion für Bookmarks, bevorzugte Seiten und Notizen bieten, mit der die eigenen Daten für den Nutzer von jedem beliebigen Computer aus verfügbar und auch auf dem Handy nutzbar sein sollen. Die Konkurrenz von Microsoft, Mozilla und Apple arbeitet derzeit an ähnlichem, verfügbar sind die jeweiligen Features aber noch nicht.
Aufruf an die Nutzer-Community
Damit Opera 9.5 mit seinen Neuerungen tatsächlich durchstarten kann - aktuelle Statistiken geben den Marktanteil mit unter 0,7 Prozent an - hoffen von Tetzchner und sein Team nun auf die Unterstützung der Anwender. Er bedankte sich bei ihrer bisherigen Unterstützung, warb aber gleichzeitig auch um ihr Engagement für eine größere Verbreitung von Opera.
Gemeinsam mit der Community will der Opera-Boss nun dafür sorgen, dass der Marktanteil kräftig steigt - aus dem "Flüstern" sollen die User nun einen "Schrei" machen, schrieb er. Von Tetzchner will also die "Kraft der Community" nutzen, wie es bei Mozilla schon seit langem erfolgreich praktiziert.
 
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