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Tuesday, 22. May 2012
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Briten wollen Schülerdaten ein Leben lang speichern | Drucken |
Die britische Regierung will Informationen zu den Leistungen aller Schüler im Alter zwischen 14 und 19 Jahren in einer zentralen Datenbank sammeln. Diese soll für den Zugriff von potenziellen Arbeitgebern offen sein und die Daten ein Leben lang vorhalten.

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Neben den persönlichen Daten werden auch Angaben zu Prüfungsergebnissen und anderen schulischen Leistungen abgespeichert. Die Einführung der Datenbank ist für den September dieses Jahres geplant. An dem Projekt beteiligen sich insgesamt über 40 Partner, darunter eine Reihe von Regierungsinstitutionen.

Jeder Schüler erhält für die Speicherung seiner Daten eine individuelle Identifikationsnummer. Auf lange Sicht soll das System ausgebaut werden, um weitere Informationen über die Schüler zu speichern. Geplant ist unter anderem, die bisher schon in verschiedenen Datenbanken gesammelten Schülerinformationen zentral vorzuhalten.

Nach Angaben der Projektleitung sollen die Schüler selbst mitentscheiden können, welche Informationen ausgetauscht werden können. Schon jetzt hat jeder britische Schüler eine Nummer, die zu Verwaltungszwecken genutzt wird, aber nach dem Ende seiner Bildungslaufbahn ungültig wird.

Datenschützer halten angesichts der jüngsten Fälle, in denen massenweise Datensätze britischer Bürger verloren gingen, nur wenig von der neuen zentralen Schülerdatenbank. Die Befürworter des Vorhabens sehen überwiegend Vorteile. So könnten die Daten beim Schulwechsel künftig einfacher an die neue Schule weitergeleitet werden und Bewerbungen werden einfacher, da die Arbeitgeber sich direkt über einen möglichen neuen Mitarbeiter informieren können, heißt es.

In Deutschland gibt es ähnliche Pläne, die sich allerdings auf die persönlichen Daten eines jeden Schülers beschränken. Es ist bisher nicht vorgesehen, Daten zu den Leistungen der Lernenden zu speichern.

 
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