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Türkei sperrt erneut Zugriff auf Videoportal YouTube |
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Ein türkisches Gericht hat zum zweiten Mal den Zugriff auf das Videoportal YouTube verboten, nachdem erneut Clips aufgetaucht waren, die angeblich den Gründungsvater des Landes verunglimpfen. Vor einigen Monaten war YouTube schon einmal gesperrt worden.
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Versucht man derzeit das populäre Videoportal aufzurufen, erhält man den Hinweis, dass der Zugriff aufgrund des Beschlusses eines Gerichts in Ankara vorläufig nicht mehr möglich ist. Auch in dem neuen Fall geht es um Videos, die Kemal Atatürk, den Gründer der modernen Türkei, beleidigen. Auch 70 Jahre nach seinem Tod ist es in der Türkei verboten, den Staatsgründer zu verunglimpfen. Im März letzten Jahres war YouTube schon einmal gesperrt worden. Damals wurde die Sperre nach wenigen Tagen wieder aufgehoben, nachdem die Betreiber des Videoportals den beanstandeten Clip gelöscht hatten.
Im September hatte ein Gericht erneut eine Sperrung des Portals angeordnet, nachdem dort Filme aufgetaucht waren, die den Präsidenten, den Premierminister und die Armee beleidigten. Die Vorgaben der Richter wurden jedoch nicht umgesetzt. Die Türkei ist nicht das einzige Land, das YouTube sperrt. Auch in Thailand und Marokko war man ähnlich vorgegangen, weil regimekritische Videos angeboten wurden. |