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Tuesday, 22. May 2012
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Französische Behörden wollen Abschaltung von eBay | Drucken |
Ebay ist auch in Frankreich seit Jahren aktiv - möglicherweise aber nicht mehr lange, die für Auktionshäuser zuständige Regulierungsbehörde will das Online-Auktionshaus schließen lassen. Angeblich operiert eBay in unserem Nachbarland ohne eine entsprechen Zulassung.
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Die Regulierungsbehörde beschuldigt eBay, sich hinter dem Status eines Vermittlers oder Zwischenhändlers zu verstecken, um die bei Auktionen üblichen rechtlichen Pflichten gegenüber Käufern und Verkäufern nicht wahrnehmen zu müssen. Damit verstößt das Unternehmen gegen ein Gesetz aus dem Jahr 2000, das Auktionen sowohl online, als auch offline regelt.

Vor einem Pariser Gericht hat da Behörde deshalb um die Verhängung eines Auktionsverbots für eBay gebeten. eBay weist die Anschuldigung von sich und verweist darauf, dass man eine "neue Art des Kaufen und Verkaufens erfunden" habe, die nicht durch die Gesetze für Auktionshäuser abgedeckt ist.

Konkret geht es um die Unterscheidung zwischen einem Auktionator, der von seinen Kunden den Auftrag erhält, die Waren höchstbietend zu verkaufen, und einer Art Online-Brokerei, bei der die Geschäfte zwischen Käufer und Verkäufer direkt abgewickelt werden. eBay hält sich für letzteres, während die Behörden das Unternehmen als Auktionator sehen.

Als Auktionator müsste eBay verschiedene Pflichten zum Schutz von Käufern und Verkäufern erfüllen. Als Broker ist das Unternehmen praktisch vollkommen von jeder Regulierung befreit. Die Regulierungsbehörde will nach eigenen Angaben vor allem die Interessen der Kunden schützen.

 
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