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Saturday, 19. May 2012
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Vista Stand-By-Probleme mit USB-Geräten möglich | Drucken |
Bei seinem neuen Betriebssystem Windows Vista hat Microsoft besonders darauf geachtet, dass ein Computer binnen weniger Sekunden aus dem Ruhezustand oder Stand-By geholt werden kann. Offenbar gibt es bei der Implementierung der dazu nötigen Funktionen noch einige Probleme.

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In einem kürzlich veröffentlichten Hinweis gibt das Unternehmen an, dass es bei einigen Systemen zu Problemen kommen kann, wenn der Rechner zuvor in den Ruhezustand oder in den Stand-By-Modus versetzt wurde. Offenbar sind die in Vista enthaltenen USB-Treiber für zahlreiche Geräte die Ursache für die auftretenen Fehler.

Unter anderem ist von nicht länger funktionierenden USB-Geräten die Rede. So kann es vorkommen, dass Peripheriegeräte wie Fingerabdruckleser nach der Nutzung des Sparmodus nicht mehr ansprechbar sind. Es kann auch die Media Center Fernbedienung treffen, was sich gerade bei häufig nur in Stand-By geschalteten Wohnzimmer-PCs als störend erweisen dürfte.

Bei Laptops kann es sogar zu einem Systemstillstand kommen, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind, die mit dem Entfernen eines USB-Geräts zusammenhängen. Auch Bluescreens sind möglich, da es nach Anschluss eines USB-Geräts zu einem Fehler in einem Treiber kommen kann oder ein Fehler im Zusammenhang mit der Nutzung von zwei Gigabyte RAM und einem nVidia nForce Chipsatz auftritt.

Microsoft hat nach eigenen Angaben bereits ein Update entwickelt, dass die Probleme beseitigen soll. Dieses sollte jedoch nur auf Systemen installiert werden, bei denen einer der genannten Fehler auftritt. Betroffene Anwender, die bereits Windows Vista einsetzen, müssen anscheinend den Microsoft Support kontaktieren, da das Update nicht über Windows Update erhältlich zu sein scheint.
 
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