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Saturday, 19. May 2012
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Neuer Trojaner installiert eigene AntiVirus-Software | Drucken |

Normalerweise ist es bei Viren und Würmern durchaus üblich, auf dem Host-System installierte AntiVirus- oder AntiSpyware-Programme am abrufen von Signaturdateien oder dem Durchsuchen des Computers zu hindern. Nun ist jedoch erstmals ein Trojaner aufgetaucht, der einen eigenen Virenscanner mitbringt.


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Der Trojaner SpamThru bingt eine illegale Version von AntiVirus for WinGate des russischen Herstellers Kaspersky Labs mit, die in einem versteckten Ordner untergebracht wird. Das Programm wird dann verwendet, um den Computer nach anderer Schad-Software zu suchen und diese beim nächsten Neustart zu entfernen. Offenbar will der Autor auf diesem Weg die Konkurrenz ausschalten, da die eigenen Dateien übersprungen werden.

SpamThru enthält auch weitere Neuerungen, die bisher unter den Autoren von Schad-Software noch nicht verbreitet sind, aber langsam immer mehr Zuspruch finden. So kann der Trojaner über eine Art P2P-System kontrolliert werden, statt wie bisher sehr verbreitet über einen IRC-Chat. Das Unternehmen SecureWorks hat einen entsprechenden Sicherheitshinweis veröffentlicht. (http://www.secureworks.com/analysis/spamthru/)
 
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