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Games Convention - Köln sagt Leipzig den Kampf an |
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Am letzten Tag der Games Convention 2008 kündigte der Geschäftsführer der Leipziger Messe, Wolfgang Marzin, überraschenderweise an, dass die Spielemesse auch im nächsten Jahr in Leipzig stattfinden wird. Anzeige:
Laut Kuhn liegen bereits über 120 Anfragen von Unternehmen vor, die in Köln ausstellen wollen. Da sich darunter alle Marktführer befinden sollen, hält er dies für ein klares Signal. Zudem hat man die Unterstützung des BIU, des wichtigsten deutschen Branchenverbandes für die Spielehersteller.
Die gamescom soll vom 9. bis 13. September 2009 erstmals ihre Pforten öffnen - die nächste Games Convention dagegen findet bereits Anfang August statt. Die koelnmesse richtet sich mit dem jetzt vorgestellten Konzept sowohl an die Branche, als auch an die Spielefans und orientiert sich in vielen Gestaltungspunkten an Leipzig.
Die koelnmesse peilt bereits bei der ersten Ausrichtung eine Besucherzahl an, die über dem neuen Rekord von Leipzig liegt. "Leipzig plus x" lautet die Kampfansage, die über 200.000 Besucher verspricht. Wie auch auf der Games Convention soll der erste Tag, ein Mittwoch, ausschließlich für die Presse und Fachbesucher sein. Die weiteren vier Tage von Donnerstag bis Sonntag stehen dann den Spielefans zur Verfügung.
Die Bereiche für Fachbesucher soll zwei Hallen umfassen - hinzu kommt noch ein Business Center. Ein fachliches und gesellschaftliches Rahmenprogramm soll die Messe abrunden. Dazu gehören Konzerte und andere Aktionen. Unter anderem ist der nahegelegende Jugendpark als Festivalgelände mit Campingmöglichkeit im Gespräch. Zudem soll die Spielemesse mit dem Leben in der Stadt verbunden werden. "Die Spiele sollen auch in der Stadt gefeiert werden", erklärten die Veranstalter.
Dass die gamescom eine "Raubkopie" der Games Convention sein soll, will man bei der koelnmesse nicht auf sich sitzen lassen. Demnach sei es nichts Ungewöhnliches, dass Messestandorte miteinander konkurrieren. Man habe großen Respekt vor der Leistung der Leipziger, was den Aufbau der Messe angeht.
Leipzig wurde als Messestandort kritisiert, da er angeblich eine schlechte Infrastruktur bietet. So müssten sich die Veranstalter eingestehen, dass die Hotelzimmer in der Stadt bei weitem nicht ausreichen, um die Aussteller und Fachbesucher unterzubringen. Die verkehrstechnische Anbindung dagegen ist hervorragend. Das Messegelände liegt direkt an der Autobahn A14 und ist zudem auch über den nahegelegenden Flughafen Halle/Leipzig auch für internationale Besucher leicht zu erreichen.
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