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Microsoft: Keine Schuld am Linux-Flop in Birmingham |
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Die britische Stadt Birmingham hat die Pläne verworfen, auf allen PCs Linux zu installieren, da ein Update auf Windows XP günstiger war. Viele machten Microsoft dafür verantwortlich, da angeblich spezielle Preise geboten wurden.
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Laut einem Sprecher aus Redmond haben keine speziellen Gespräche mit der Stadtverwaltung stattgefunden. Stattdessen gibt es günstigere Preise für alle öffentlichen Einrichtungen, die gewillt sind, auf Linux umzusteigen. Ein Sprecher der Stadt sagte, dass man Microsoft nicht nach günstigeren Preisen gefragt hat. Ob Microsoft die Initiative ergriffen hat, erwähnte er allerdings nicht.
Nachdem eine halbe Million Pfund Steuergelder ausgegeben wurden, stellte man jetzt fest, dass ein Update auf Windows XP deutlich günstiger ist. Insgesamt wurden seit 2005 nur 200 Rechner auf Linux umgestellt, von denen inzwischen einige Geräte wieder unter Windows laufen. Die Verantwortlichen beklagten sich vor allem über die Benutzeroberfläche und fehlenden Support für portable Speichermedien.
Demnach kostet die Umrüstung auf Linux genau 534.710 Pfund. Ein Update aller Maschinen auf Windows XP dagegen hätte nur 429.960 Pfund gekostet. Zukünftig soll auf ein Netzwerk aus Windows- und Linux-Rechnern gesetzt werden, damit die entstandenen Kosten nicht ganz umsonst waren. |